VEREIN für AUFKLÄRUNG und FREIHEIT e.V.
 
 
 

 

Deutsche sind Ethik- & Moralweltmeister

Deutschland ist geschichtsbewusst. Täglich werden auch heute noch bei den Germanen mehr Antifaschismus- & Holocaust-Denkmäler als Schulen, Kindergärten oder Krankenhäuser gebaut. Deutsche haben große Erfahrungen auch mit Grenzen. Aber sie kriegen es nicht richtig hin. Vielleicht wäre vieles besser gelaufen, wenn man in Polen nicht rein gegangen wäre, und dafür den deutschen Osten nicht raus gelassen hätte?

 

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Traktat über den Hund

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Frau in Saudi-Arabien gewinnt Miss-Wahl voll verschleiert. In Saudi-Arabien hat eine 18-jährige Muslimin eine Miss-Wahl gewonnen - ohne ihren Körper oder auch nur ihr Gesicht zu zeigen. Quelle: zeitong.de
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 Maurizio Cattelan
      "not afraid of love"

 
 
 
 
 
 
 

 

  SATIRE
   "Wenn Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann vor allem das Recht, anderen Leuten das zu
    sagen, was sie nicht hören wollen
."


                                           George Orwell

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Diane Keaton  – „Glauben Sie an Gott?“
Woody Allen - „Ob ich an Gott glaube? Mich kann man existentialen Atheisten nennen. Ich glaube dass es eine höhere Ordnung in Universum gibt. Und Sie. Glauben Sie an Gott?
D. Keaton -„Ich glaube dass da draußen jemand ist der auf uns aufpasst.“
W. Allen -„Bedauerlicherweise ist das die Regierung.“

 "Der Schläfer"

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ES gibt keinen Weihnachtsmann.
Es gibt keinen Osterhasen.
ES gibt keinen Gott.
Der Klappererstroch bringt auch keine Kinder und Maria hat gefickt, sonst wäre sie nicht dick geworden. Jesus Christus ist nicht auferstanden von den Toten und all euer christliches Zeugnis ist eitel.
Gott ist nur eine Maske, die der Teufel trägt. Den Teufel aber gibt es wirklich, denn der Teufel, der bist Du! Der Teufel, das ist die Erbschaft des Neandertalers in uns allen. Der liebte seinen Nächsten in guter Butter gebraten zum Frühstuck. Religion ist Reklame für den Tod, Religion ist die raffinierteste  Mordmethode, mit der Menschen sich gegenseitig umbringen.
Die Jäger reden ihr Jägerlatein, die Seeleute spinnen ihr Seemannsgarn, und die Pfaffen predigen ihren Glauben.  Dass es keinen Gott gibt wird schon dadurch bewiesen, dass noch nicht jeder Pfaffe vom Blitz erschlagen ist.

"Pastor heißt Hirte. Jeder Hirte hat zwei Gründe,                      
gut für seine Schäfchen zu sorgen:
erstens, er will sie scheren,
zweitens, er will sie fressen".

Theodor LESSING

 

 

Auferstehung und Himmelfahrt christi nach VAF

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27.6.2008
BERICHT
über den Antrag auf Aufhebung der Immunität von Witold Tomczak

Rechtsausschuss
Berichterstatterin: Diana Wallis

Das Europäische Parlament,
– befasst mit dem am 31. Januar 2008 vom polnischen Generalstaatsanwalt weitergeleiteten und am 10. März 2008 im Plenum bekannt gegebenen Antrag des stellvertretenden Staatsanwalts in Warschau auf Aufhebung der Immunität von Witold Tomczak vom 14. Dezember 2007 im Zusammenhang mit dem bei der Bezirksstaatsanwaltschaft in Warschau (Warszawa Śródmieście Północ), Polen, anhängigen Strafverfahren,
– nach Anhörung von Witold Tomczak am 28. Mai 2008 gemäß Artikel 7 Absatz 3 seiner Geschäftsordnung,
– gestützt auf die Artikel 9 und 10 des Protokolls über die Vorrechte und Befreiungen der Europäischen Gemeinschaften vom 8. April 1965 und auf Artikel 6 Absatz 2 des Aktes vom 20. September 1976 zur Einführung allgemeiner unmittelbarer Wahlen der Mitglieder des Europäischen Parlaments,
– in Kenntnis der Urteile des Gerichtshofs der Europäischen Gemeinschaften vom 12. Mai 1964 und vom 10. Juli 1986,
– unter Hinweis auf Artikel 105 der polnischen Verfassung,
– gestützt auf Artikel 6 Absatz 2 und Artikel 7 seiner Geschäftsordnung,
– in Kenntnis des Berichts des Rechtsausschusses (A6‑0277/2008),
A. in der Erwägung, dass Witold Tomczak am 21. September 1997 und am 23. September 2001 in das Unterhaus des polnischen Parlaments (den Sejm) gewählt wurde; in der Erwägung, dass er nach der Unterzeichnung des Beitrittsvertrags am 16. April 2003 Beobachter wurde; in der Erwägung, dass er vom 1. Mai 2004 bis zum 19. Juli 2004 Mitglied des Europäischen Parlaments war; in der Erwägung, dass er am 13. Juni 2004 ins Europäische Parlament gewählt wurde und dass sein Mandat im polnischen Parlament am 16. Juni 2004 endete,
B. in der Erwägung, dass Witold Tomczak beschuldigt wird, am 21. Dezember 2000 in der Galerie Zachęta in Warschau an der Skulptur „La Nona Ora” – die den von einem Meteoriten getroffenen Papst Johannes Paul II. darstellt – Sachschaden in Höhe von 39.669 PLN (etwa 11.500 EUR) verursacht zu haben, was einen Verstoß gegen Artikel 288 Absatz 1 des polnischen Strafgesetzbuchs darstellt,
C. in der Erwägung, dass die Bezirksstaatsanwaltschaft in Warschau Beweismaterial gegen Witold Tomczak zusammengetragen hat, dieser sich jedoch weigert, Fragen zu dem Vorkommnis in der Galerie Zachęta zu beantworten,
D. in der Erwägung, dass Witold Tomczak behauptet, dass er mit seiner gegen die Skulptur gerichteten Handlung seine religiösen Gefühle und die anderer Menschen verteidigen und die Würde des Papstes schützen wollte; in der Erwägung, dass er die Höhe des Schadens bestreitet, den er angeblich verursacht habe, und in jedem Fall die Auffassung vertritt, dass sein Verhalten darauf abzielte, einen höheren Wert – den der Ehre des Papstes in den Augen der polnischen Katholiken – zu schützen,
E. in der Erwägung, dass Witold Tomczak auf der Grundlage der vorliegenden Informationen im Hinblick auf keine der dem Präsidenten des Europäischen Parlaments zur Kenntnis gebrachten Anschuldigungen durch die parlamentarische Immunität geschützt ist,
1. beschließt, die Immunität von Witold Tomczak aufzuheben;
2. beauftragt seinen Präsidenten, diesen Beschluss und den Bericht seines zuständigen Ausschusses unverzüglich den zuständigen Behörden der Republik Polen zu übermitteln.

BEGRUNDUNG

I. Sachverhalt

1. Witold Tomczak wurde am 21. September 1997 über die Liste Akcja Wyborcza Solidarność (Wahlaktion

Solidarität, AWS) und am 23. September 2001 über die Liste der LigaPolskich Rodzin (Liga polnischer Familien, LPR) zum Mitglied des polnischen Parlaments (Sejm) gewählt. Nach der Unterzeichnung des Beitrittsvertrags am 16. April 2003 wurde Witold Tomczak vom Sejm als Beobachter zum Europäischen Parlament entsandt und war vom 1. Mai 2004 bis zum 19. Juli 2004, somit also auch zum Zeitpunkt der ersten Sitzung des neu gewählten Parlaments im Juni 2004, Mitglied des Europäischen Parlaments. Da er bei den Wahlen, die in Polen am 13. Juni 2004 stattfanden, ins Europäische Parlament gewählt wurde, zog er ins EP ein, und sein Mandat im Sejm endete mit Wirkung vom 16. Juni 2004, als die Wahlergebnisse bekannt gegeben wurden.
2.1. Im Dezember 2000 war die Skulptur von Maurizio Cattelan „La Nona Ora“, die den von einem Meteoriten getroffenen Papst Johannes Paul II. darstellt und der Galerie Emanuel Perrotion in Paris gehört, in der Galerie Zachęta in Warschau ausgestellt. Gegen diese Skulptur protestierten Witold Tomczak und andere mit der Begründung, dass sie ihre religiösen Gefühle und die Würde des Papstes verletze.
 
2.2. Am 21. Dezember 2000 gingen bei der Zeitung „Super Express” Informationen ein, denen zufolge eine Protestaktion gegen diese Skulptur in der Galerie Zachęta stattfinden werde. Zwei Journalisten begaben sich zu der Galerie und sahen, wie Witold Tomczak und ein weiteres Mitglied des Sejm, Frau Halina Nowina-Konopka, eintrafen. Während Frau Nowina-Konopka auf einem Stuhl Platz nahm, der für das Galeriepersonal reserviert war, trat Witold Tomczak über die Linie, die den Zugang zu der Skulptur beschränkte, und gab einem Teil der Skulptur (dem dargestellten Meteoriten) einen Stoß, wodurch die Skulptur zu Boden fiel. Dadurch wurden Teile der Skulptur beschädigt.

2.3. Aufgrund ihrer Beschädigung musste die Skulptur in Paris repariert werden. Dies verursachte einen geschätzten Kostenaufwand von 70.000 FRF, umgerechnet 39.669 PLN am 20. März 2001, dem Tag, an dem die Versicherungsgesellschaft (Gerling Polska), bei der die Skulptur versichert war, die Schadenersatzsumme auszahlte. Anschließend beantragte Gerling Polska bei der Bezirksstaatsanwaltschaft in Warschau die Einleitung eines Strafverfahrens gegen Witold Tomczak wegen Verstoßes gegen Artikel 288 Absatz 4 des polnischen Strafgesetzbuches. Der Bezirksstaatsanwalt in Warschau ersucht infolgedessen um Aufhebung der parlamentarischen Immunität von Witold Tomczak, um ihn mit den Vorwürfen im obigen Verfahren zu konfrontieren und als Beschuldigten zu vernehmen. Wortlaut des Artikels in deutscher Übersetzung: Eine Straftat nach den Absätzen 1 oder 2 wird auf Antrag des Geschädigten verfolgt(polnischer Wortlaut: „Ściganie przestępstwa określonego w § 1 lub 2 następuje na wniosek pokrzywdzonego).

 

 

 

Heavy Metal als Religion?
Saxon-Sänger Bif Byford fordert in einer Kampagne die Anerkennung von Heavy Metal als Religion.

London (alc) - Heavy Metal "is the law that keeps us all united free" (Helloween), "is the only one" (Gamma Ray), "is traditionally characterized by loud distorted guitars" (Wikipedia), "is a wide umbrella" (heavy metal history), "sounds jewish" (guardian) und so weiter und so fort. Demnächst könnte diese Liste um ein weiteres Detail erweitert werden.
Saxon-Sänger Bif Byford und der britische Ableger des Metal Hammer wollen eine Kampagne an den Start bringen, die das Ziel hat, Heavy Metal offiziell in den Status einer Religion zu erheben.
"Die Macht ist stark in uns!"
Vorbild für die Initiative des Metal-Urgesteins und des Magazins ist die Volkszählung 2001. Damals hatten 390.127 Menschen in England und Wales bei der Volkszählung als Religion 'Jedi' angegeben. Somit wurde das Star Wars-Gemumpfel um Macht und Yoda zur viertgrößten Religionsgemeinschaft auf der Insel, gleich hinter dem Christentum, Islam, und Hinduismus.
An dieser Hausnummer möchten die britischen Metal-Heads bei der Volkszählung 2011 mit wehenden Fahnen vorbei fliegen. Metal Hammer-Chefredakteur Alexander Milas: "Seit Black Sabbath vor 40 Jahren ihr Debüt veröffentlichten, ist Heavy Metal zu einer der größten kulturellen Institutionen und zu einem weltweiten Phänomen aufgestiegen. Verdammt! Wenn die Jedis das tun können, warum nicht auch die Metal-Heads? Die Macht ist stark in uns!"

 

Zeichnung - Jacques Tillys

 

 

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Traktat über den Hund  sowie über Lerm und Geräusch

  Auszüge.

 Der Hund ist ein von Flöhen bewohnter Organismus, der bellt (Leibniz). Dieser Definition wäre einiges hinzuzufügen.
Im Hund hat sich der bäuerische Eigentumstrieb des Menschen selbständig gemacht; der Hund ist ein monomaner Kapitalist. Er bewacht das Eigentum, das er nicht verwerten kann, um des Eigentums willen und behandelt das seines Herrn, als gebe es daneben nichts auf der Welt. Er ist auch treu um der Treue willen, ohne viel zu fragen, wem er eigentlich die Treue hält: eine Eigenschaft, die in manchen Ländern hoch geschätzt wird. Sie ist für den Betreuten recht bequem.
Einem Hund, der etwas bewacht, zuzusehen, kommt dem Erlebnis gleich, einen Urmenschen zu beobachten. Er ist stets unsicher, unruhig und macht sich mit Lärm Mut – er greift an, weil ihn seine Angst nach vorn treibt.
Der Hund ist ein anachronistisches Wesen.
Der Hund lebt ständig im Dreißigjährigen Krieg. In jedem Briefträger wittert er den fahrenden Landsknecht, im Milchmann die schwedische Vorhut, im Freund, der uns besucht, den Gottseibeiuns. Er bewacht nicht nur den Hof seines Herrn, sondern auch den Weg, der daran vorbeiführt, und versteht niemals, daß die Leute, die dort gehen, neutral sind – diesen Begriff kennt er nicht. Seine Welt zerfällt in Freunde (seines Futternapfes) und in gefährliche Feinde. Und ressierte Hunde leben noch im Urzustand der Erde.
Der Hund bellt immer.
Er bellt, wenn jemand kommt, sowie auch, wenn jemand geht – er bellt zwischendurch, und wenn er keinen Anlaß hat, erbellt er sich einen. Er hört auch so bald nicht wieder auf, ja, es scheint, als besäßen die Hunde eine Bellblase, die man nur anzustechen braucht, damit sie sich entleere. Ein besserer Hund bellt seine vier, fünf Stunden täglich. (Weltrekord: Hund Peschke aus Königswusterhausen; bellte am 4. Oktober 1927 zweiundfünfzigtausendvierhundertachtundsiebzigmal in sechzehn Stunden. Als das vorbei war, sprach sein Herr: »Ich weiß gar nicht, was der Hund hat – er ist so still?«)

„…Und dann sieh hinaus und betrachte dir den da. Wenn er anbellt. Was ihm nicht passt. Der Wagen soll nicht fahren. Das Pferd soll nicht laufen. Das Kind soll nicht rufen. Er hat Angst, und darum ist er frech. Er ist auch noch da, will dir mitteilen. Du willst es gar nicht wissen? Dann teilt er dir es nochmal mit. Er schaltet sich in alle Vorgange ein; er spektakelt, wenn er allein ist, weil er allein ist, und wenn Leute da sind, weil Leute da sind, er muss sich bellen hören, um an sich zu glauben. Er bewacht, was gestohlen  ist, verteidigt den, der gemordet hat, er ist treu um der Treue willen und weil er Futter bekommt. Sie sind so simpel und machen so viel Lärm. Im Grunde um nicht.“
„Lieber Gott, gibt mir den Himmel der Geräuschlosigkeit. Unruhe produziere ich allein!“

 Wenn ein Hund sehr lange bellt, hört es sich an, als übergebe sich einer.
Ein Hund bellt, wenn er mit den Sinnen etwas wahrgenommen hat; daraufhin, weil ihn sein Bellen erschreckt und aufregt, und des Weiteren, weil sich das wahrgenommene Objekt um ihn kümmert, nicht um ihn kümmert oder davonläuft. Dieses Geschrei wird von vielen Leuten als Wachsamkeit ausgelegt; schon der französische Kynologe Hispa sagt: »Der Hund ist ein wachsames Tier, das mit seinem Gebell den Herrn nachts aufweckt, damit der aufsteht und ruft: ›Halt die Schnauze!‹« Da Hunde immer bellen, so dient ihr Gebrüll lediglich dazu, daß sich die Einbrecher vor ihrem Geschäft Gift besorgen und es dem Hundchen streuen.
Hunde blaffen mit Vorliebe schlecht gekleidete Menschen an, wie sie überhaupt die mindern Eigenschaften des Besitzers personifizieren. Nachts, wenn kein Fremder da ist, machen sie eine alte Familienfehde mit dem Mond aus. Der Mond, den das nächtliche Gebell auf der Erde stört, kehrt ihr darum seit Jahr und Tag sein blankes Hinterteil zu. Wir kommen nunmehr zu dem Tierhalter.
Hundebesitzer sind die rücksichtslosesten Menschen auf der Welt.
Die Ausdehnung einer Lärmglocke, die ein bellender Hund seinen Nachbarn über den Kopf stülpt, beträgt etwa achtzehnhundert Kubikfuß; auf diese Entfernung hin hat alles an den Entzückungen, Anfällen und Aufregungen eines mittleren Hundes teilzunehmen. Es ist also unsre Pflicht, uns mit ihm zu erheben, sein Vormittagsgeschrei sowie sein Nachmittagsgebell mit ihm zu teilen, und nachts zu lauschen, wie er, wenn Nachtigallen fehlen, das Mondgesäß beschimpft.

Peter Panter ( Kurt Tucholsky )

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Zum Thema, „kein Zwang im Glauben“, war schon Anfang der 80ér Jahre ein gewisser Skeptizismus unter den Cartoonisten vorhanden 
Aus: Clodwig Pooth, „ Das waren Zeiten“! vom Tausendjährigen Reich zum progressiven Alltag
Karikaturen 1940 – 1980, Elefanten Press

 

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       Enzyklopädie der Aufklärung


Eine Zitatensammlung von A-Z,  welche mit den Irrtümern der „ political correctness“ aufräumt: (Aus: “ Schöner Denken – Wie man politisch unkorrekt ist“, Piper 2007). Autoren: Josef Joffe ,Dirk Maxeiner, Michael Miersch, Henryk M. Broder, u.a.


Achtundsechziger: Mensch , der sich von seinem antiwestlichen, antisemitischen Vater emanzipiert hat und seitdem unentwegt Amerika und Israel anschuldigt. (mm)
Amerikanische Verhältnisse : Vorhof der Hölle ohne Flächentarifvertrag. (max)
Antifa: Organisationsform des nachgeholten Widerstands. Je länger das Dritte Reich zurückliegt, umso mehr Antifaschisten gibt es. (hb)
Antifaschismus: Fester Bestandteil politischer Folklore. Das Wort Faschismus – eigentlich eine Bezeichnung für Mussolinis Ideologiemix-wurde von links zum verbindlichen Terminus für Hitlers Diktatur verordnet, um „ Nationalismus“ zu vermeiden. Denn im Nationalsozialismus steckt Sozialismus uns das weckt falsche Assoziationen.(mm)
Antisemitismus: Philosemitismus, der in  sein Gegenteil umschlägt wenn die Juden, zumal die Israelis, sich nicht so verhalten wie „ Nathan der Weise“. (JJ)
Armut: Wunderwaffe im Kampf um politischen Einfluss. Wer die Begriffsbestimmung von Armut vorgibt, kann damit ein weites moralisches Terrain erobern. Schutzherren der Armut sind die Sozialverbände und Sozialbehörden, deren Existenzgrundlage sie ist. (…)(mm)
Aufrütteln und Bewusstmachen: Ununterbrochene Wiederholung von Schreckensszenarien, die jedermann bereits auswendig kann. Meist in Verbindung mit der Aufforderung, Buße zu tun oder seinen Lebensstil zu verändern, um das Unheil noch abzuwenden.(max)
Ausländische Mitbürger: Bei Besserverdienenden folkloristisch beliebte Volksgruppe, die  unsere bunten Wochenmärkte bereichert und den Müll abholt. Für die anderen: unlautere Konkurrenz um Arbeitsplätze, Sozial und tiefer gelegte BMW,s (max)
Blut für Öl: Wenn die Amerikaner Hunderte Milliarden Dollar in die Kriege gegen Saddam Hussein (1991 und 2003) werfen, damit hernach täglich zwei Millionen Barrel Öl aus Irakischer Produktion in den Weltmarkt fließen ( die Saudis exportieren fast zehn Millionen Barrel). Das ist so verwerflich, weil die beiden Bushs ( Vater und Sohn) das  Öl viel billiger und ganz unblutig hätten haben können - indem sie sich bei Saddam lieb Kind gemacht, ihm den Raub Kuwaits sowie die Vergasung der Kurden verziehen und ihm freie Fahrt bei der Herstellung von Massenvernichtungswaffen gegeben hätten-, so wie Russen und Franzosen, die mit dem Diktator ihre separaten Öldeals abgeschlossen hatten. Bei den Russen, die Saddam das Kernkraftwerk Busheer aufgebaut haben, war es also „ Atom für Öl“. (jj)
Christliche Fundamentalisten: Werfen keine Bomben, dienen aber als Entschuldigung für Islamische Fundamentalisten. Sehr viele Amerikaner sind in einer sehr offen bekennenden Weise christlichen Glaubens. (…) Nun mögen viele Christen im ländlichen Mittelwesten Homosexualität oder Abtreibung ablehnen, aber selbst die Fundamentalisten unter ihnenglauben nicht, sich den Eintritt ins Paradies mit einem Sprengstoffgürtel verschaffen zu müssen.(…)(max)
Dalai Lama : Ideeler Gesamtgutmensch, der auf evangelischen Kirchentagen verehrt wird. Seine Heiligkeit gilt als Buddhas bester Mann und erleuchtet all jene,  denen der Sinn des Lebens abhanden gekommen und der Papst zu sperrig ist. Er lächelt gern. Er sagt : „ Kriege entstehen aus dem Scheitern, das Menschsein der anderen zu verstehen:“ Und lächelt: Er sagt : „ Ein großer Teil unseres Leids rührt daher, dass wir zuviel denken und dass wir nicht auf gesunde Art und Weise denken.“ Und lächelt. Er sagt : „ Ohne Menschen ginge es der Erde besser.“ Und lächelt. Alle mögen den Dalei Lama, und der Dalei Lama mag alle. Alles Buddha.(mm) 
Demut: Früher die Selbstbescheidung des Menschen gegenüber Gott. Heute soll Demut vor allem gegenüber der Natur geübt werden. Als der Tsunami die Strände Asiens verwüstete, verlangten Kirchenmänner und Gutmeinende prompt „ wieder mehr Demut gegenüber der Natur“. Bedauerlicher Weise bleibt die Natur davon  vollkommen unbeeindruckt (…) ( max)
Dialog : Folgenloser Austausch von Positionen
Dialog der Kulturen (1): Wenn die eine Seite Respekt predigt und die andere Botschaften anzündet. ( JJ)
Dialog der Kulturen (2): Relativ neuer Begriff, der an die Stelle der alten Völkerfreundschaft getreten ist. (…)Beim Dialog der Kulturen kommt es darauf an, sich „auf gleicher Augenhöhe“ zu begegnen, einander zu verstehen und voneinander lernen. Deswegen  gehen Europäer in die Knie, wenn sie edlen Wilden begegnen, die ihre Videokameras dazu nutzen, Kopfamputationen aufzuzeichnen, um sie ins Internet zu stellen. Der Dialog der Kulturen funktioniert optimal, wenn Günter Grass dazu aufruft, eine Kirche als Geste des guten Willens in eine Moschee zu verwandeln, während in muslimischen Ländern der Übertritt zum Christentum mit dem Tode bestraft wird. Oder wenn Antje Vollmer bei einer Reise nach Saudi-Arabien freiwillig ein Kopftuch trägt. (hb)
Demografischer Wandel und Zuwanderung: „Die Deutschen sterben aus“: (…)Das deutsche Volk ist eine höchst variable Größe, und Stärke hängt nicht allein von der Bevölkerungszahl ab- heute weniger denn je. Denn Wirtschaftskraft kommt nicht mehr von Abermillionen Blaumännern und von arbeitsintensiver Landwirtschaft. Das Zauberwort heißt „Wertschöpfung“, die von Kapital-, Grips- und Technologieeinsatz kommt. Auch die Renten hängen nicht allein von schierer Masse ab. ( jj)
Entwicklungshilfe:  Betäubungsmittel gegen Eigeninitiative (…)(mm)
Europäischer Geist: Schwebt über Festveranstaltungen und  gehobenen  Diskussionsrunden. Wie es sich für einen Geist gehört, weiß niemand wie er aussieht. Er definiert sich bestenfalls ex negativo, etwa in der Formulierung „ wir wollen keine amerikanischen Verhältnisse“ (max)

Generalverdacht: Richtet sich immer gegen eine Gruppe, die sich dagegen  wehrt, als Gruppe wahrgenommen zu werden, obwohl sie als Gruppe auftritt. Beim Karikaturenstreit 2006 zum Beispiel waren 1,5 Milliarden Muslime, von denen die meisten nicht einmal wissen, ob Dänemark ein Land oder Käsesorte ist, kollektiv beleidigt, während deren Sprecher (wie auch die kulturell sensiblen bei uns) nicht müde wurden zu behaupten, dass es den „Islam“ nicht gebe und man deshalb genau differenzieren müsse. Hält man dem entgegen, dass gewiss nicht alle Muslime Terroristen sind, aber alle Terroristen der letzten Zeit Muslime waren, hat man schon einen Generalverdacht geäußert und alle Muslime diskriminiert (…)“(hb)                                                                                                                                                  
Konsens: Gemeinsame Position, hergestellt durch Ausklammerung sämtlicher Streitfragen. (max)                                                                                                                                                                         
Kultur und Zivilisation: Kultur ist, wenn man aus einem menschlichen Schädel eine Blumenvase macht. Zivilisation ist, wenn man dafür ins Gefängnis kommt. (hb)
Links: Gütesiegel für Gesinnungen. Stand früher einmal für fortschrittlich, aufklärerisch, human, demokratisch, international istisch, sozial, und egalitär. Steht heute für antiwestlich, beharrend, kulturrelativistisch, antiwissenschaftlich, protektionistisch, etatistisch, bürokratisch und elitär. Schade. (mm)
Migranten: Kunstwort, das den verkrampften Umgang mit Sprache verdeutlicht. Wer beispielsweise als Türke 1970 in die Bundesrepublik kam, durchlief eine rasante semantische Karriere. Zunächst war er „Gastarbeiter“, dann pauschal „Ausländer“, später dann spezifischer „Türke“, zwischenzeitlich
„Zuwanderer“ oder „Einwanderer“, um dann schließlich zum „Migranten“ aufzusteigen. Allerdings nur im links-protestantischen-akademischen Wortschatz. Beim Rest der Bevölkerung ist er inzwischen auch kein „Türke“ mehr, sondern „Muslim“. „Migrant“ wird unser Türke aber nicht bleiben, denn er ist auf dem Weg zum „Menschen mit Migrationshintergrund“.
Diesen Titel darf er sogar behalten, wenn er Deutscher geworden ist .(mm)
Minderheit:  Eine Stellung, die vor Kritik schützt und das Einfordern von Ansprüchen erleichtert(…)(mm)

Nichtregierungsorganisationen (NGO): Gut organisierte Gruppierungen, die sich auch ohne Mandat zum Anwalt der Allgemeinheit ausrufen, aber meist Privilegien für Minderheiten durchsetzen wollen. Ihr wachsender Einfluss ist ein erfolgreicher Schritt auf dem Weg zur Refeudalisierung  der Gesellschaft. (max)
Opfer, unschuldige: Sind meistens bei Terroranschlägen zu beklagen, die gut gemeint sind, aber irgendwie den Falschen treffen. Der Begriff impliziert, dass es auch schuldige Opfer geben kann. Dazu gehören die Menschen in den Türmen des World Trade Center in New York, die noch heute leben könnten, wenn sie sich von den Symbolen des US-Imperialismus ferngehalten hätten, und Israelis, die ihren Staat auf geraubtem Land aufgebaut haben. Unschuldige Opfer, die bei einem Tsunami oder dem Absturz einer Concorde ums Leben kommen, bekommen eine Trauerfeier; schuldige Opfer, die zur falschen Zeit in einem falschen Bus gesessen haben und deswegen nicht lebend am Ziel der Fahrt ankommen konnten, gelten nicht als Opfer der Terroristen, sondern der Politik ihrer Regierung. Das letzte Wort darüber, welche Opfer schuldig und welche unschuldig sind, hat eine Jury aus Vertretern der Al Kaida, der Internationalen Bewegung Pax Christi und der deutschen Friedensbewegung. (hb)

Palästinenser: Die Indianer des Nahen Ostens.  So verwegen, so wild, so romantisch und wie die Indianer nicht sonderlich an Ökonomie interessiert. Was Winnetou die Silberbüchse, ist dem palästinensischen Stammeskrieger seine Kalaschnikow. Mit der lässt sich in die Luft ballern, wenn ein Kamerateam vorbeikommt. Wer das hauptberuflich tut, erwirtschaftet zwar keinen Lebensunterhalt, kommt dafür aber oft ins Fernsehen. Wer sich Selbstmordgürtel umschnallt, braucht keinen Lebensunterhalt mehr, kommt ( posthum) ins Fernsehen und wird ein Märtyrer, nach dem man Straßen und öffentliche Gebäude benennt. Leider kommen die vielen Palästinenser fast nie ins Fernsehen, die in Frieden leben und ihre Kinder zur Schule schicken wollen. (mm)
Querdenker: Eines aus dem anderen politischen Lagers, der so denkt wie wir. Er denkt also nicht quer, sondern korrekt.  (jj)

Rechts: In Deutschland keine Salonfähige Kategorie des politischen  Wettbewerbs. Rechts ist bestenfalls dumm, aber eigentlich gefährlich. Denn der Feind steht rechts. Und Feinde sind überall. Rechts sind Skinheads und Neonazis ( „ Die Polizei stoppte den Aufmarsch der Rechten“). Rechts sind aber auch alle, die konventionellen Gewissheiten widersprechen: Konservative Abtreibungsgegner, liberale Ökonomen, Wissenschaftler, die an der Klimakatastrophe zu zweifeln wagen. (…)


Sozialer Brennpunkt: Früher als „Nachtjackenviertel“ bekannt; die Menschen gingen in Pyjamas spazieren und hingen paarweise stundenlang im Fenster und schauten auf die Straße, wo nichts passierte. Heute ist es eine Gegend mit einem hohen Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund und einem höheren Anteil von Sozialarbeitern, die sich um die Menschen mit Migrationshintergrund kümmern. Die Polizei überlegt es sich zweimal, bevor sie sich an einem sozialen Brennpunkt sehen lässt, allein ihre Präsenz könnte schon provozieren. Deswegen wurde für soziale Brennpunkte das sogenannte "Quartiersmanagement“ erfunden, eine Art Selbstverwaltung auf Kosten der Stadt. An der Situation der sozialen Brennpunkte ändert sich dadurch nichts, dafür ist „ Quartiersmanager“ ein beliebtes Berufsziel – gleich nach Eventmanager und Insolvenzverwalter. (hb)

Terror: Lehnen wir selbstverständlich ab, weil wir jede Form von Gewalt missbilligen, naja, nicht jede. Alle großen Revolutionäre, die gegen Unterdrücker und Ausbeuter antraten, waren irgendwie auch „Terroristen“: Lenin, Mao, Castro….
Der Begriff „Terror“ wird denn häufig auch benutzt, um den gerechten Freiheitskampf der Schwachen zu diskreditieren. Diese Selbstmord- Mörder sprengen doch Schulen und neuerdings auch Moscheen (der jeweils anderen islamischen Glaubensrichtung) in die Luft, weil sie gegen Soldaten nichts ausrichten können. Dass dabei auch unschuldige draufgehen, ist bedauerlich, aber wie „unschuldig“ ist denn ein israelischer Siedler, der die Palästinenser allein kraft seines Da-Seins terrorisiert?
Überhaupt ist die Unschuldsvermutung nicht plausibel, weil jeder sich schuldig macht, der das Unrecht gewähren lässt. Deshalb darf er sich nicht beklagen, wenn er beim Hobeln zu einem der Späne wird, die bekanntlich fallen müssen-  auch Leute, die keine Siedler sind, sondern bloß das Pech haben, im falschen Moment im falschen Tel Aviver Cafe zu sitzen.
Da das Ziel des „ Terroristen“ verständlich ist, müssen wir auch Verständnis für seine Mittel haben. Wer andere und sich selbst in die Luft sprengt, muss so verzweifelt sein, dass er die Unterscheidung zwischen Kombattanten und Nichtkombattanten vor lauter Schmerz nicht mehr sehen kann. Er ist sozusagen blind vor Schmerz. Außerdem haben die Amis Hiroschima verwüstet und die Engländer Dresden. (JJ).

Toleranz (1):Einst Duldung von Religionen, die der herrschenden Glaubensrichtung nicht in den Kram passten. Der englische Toleration Act von 1689 gewährte „Nonkonformisten“ wie Baptisten und Kongregationalisten Glaubensfreiheit, aber nicht den Katholiken und Unitariern. Mit dem Toleranzpatent von 1781 gab der Habsburger Josef der II. den nichtkatholischen Christen begrenzte Kultusfreiheit, 1782 den Juden. Heute bedeutet Toleranz Verständnis für fremde Sitten und Gebräuche, die im Widerspruch zu den blutig erkämpften Errungenschaften des Westens stehen, als da sind : Gleichheit von Mann und Frau, Trennung von Kirche und Staat, Freiheit von Meinung, Forschung und Glauben, Unabhängigkeit der Rechtsprechung

Tiere: Bessere Menschen (mm)

Umwelt: Amerikanischer Autosticker, cirka 1975; „ Save the Planet- Kill yourself !”(jj)

Unverhältnismäßig: So agiert Israel grundsätzlich, wenn es sich seiner Feinde zu erwehren versucht. Nicht zu verwechseln mit, „ Auge um Auge, Zahn um Zahn“, mit dem die besondere Rachsüchtigkeit des Jahwe belegt wird, obwohl das ein hübscher moralischer Fortschritt in Nahost war, wo weiland das höchst unverhältnismäßige Prinzip des „ Auge/Zahn um Leben“ galt- ähnlich wie  noch heute in besonders streng gläubigen islamischen Ländern, wo Diebstahl mit Handamputationen und Ehebruch mit Steinigung bestraft wird. Unverhältnismäßig ist es, wenn Israelies im Libanonkrieg’06 Stellungen und Raketendepots der Hisbollah angreifen, die bewusst in zivilen Wohngegenden untergebracht werden. Unverhältnismäßig ist der Angriff auch dann, wenn die Israelis vorher Flugblätter abwerfen, welche die Zivilisten auffordern, sich in Sicherheit zu bringen, obwohl die Armee so den Vorteil der taktischen Überraschung verliert. Verhätnismäßig ist es dagegen, wenn die Israelis seit 2000, seit ihrem Abzug aus dem Südlibanon, 901 Ziviltote durch Raketenbeschuss hinnehmen und in der Gegenwehr 1375 Hisbollahi töten. (jj)

Verzicht: Die einzige moralisch erlaubte Antwort auf alle Zukunftsfragen.(mm)

Vormachtstellung: Ergebnis erfolgreicher Politik, Strategie oder Unternehmensführung. Feindbild jener, die vielerorts selber eine Vormachtstellung erobert haben oder zu erobern gedenken. (JJ)

Zionismus: Einst: nationale Befreiungsbewegung des jüdischen Volkes, die aus dem europäischen Risorgimento und damit einer Doktrin hervorging, die jeder Ethnie, also auch Luxemburgern ( 440000) Und Vanuaturen ( 180000), das natürliche Recht auf einen eigenen Staat zubilligte. Heute: imperialistische Unterdrückungspolitik, mit der fünf Millionen Hebräer unter dem blauen Davidstern 1,2 Milliarden Muslimen ihre Würde rauben. (JJ)

Zivilgesellschaft: In westlichen Demokratien Tummelplatz von gut organisierten Minderheiten. In der Zivil-oder Bürgergesellschaft engagieren sich in der gängigen Auffassung nach Menschen mit Mut und Partizipation. Vielen der Verbraucher – und Umweltschützer, Globalisierungsgegner und sonstigen Freunden der Armen und Entrechteten ist gemeinsam, dass sie sich selber zu Garanten des Guten ernannt haben. Weltweit agieren 35000 Nichtregierungsorganisationen, die mittlerweile global den achtgrößten Wirtschaftsfaktor darstellen. (max)

   

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