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Diane Keaton – „Glauben Sie an Gott?“
Woody Allen - „Ob ich an Gott glaube? Mich kann man existentialen Atheisten nennen. Ich glaube dass es eine höhere Ordnung in Universum gibt. Und Sie. Glauben Sie an Gott?
D. Keaton -„Ich glaube dass da draußen jemand ist der auf uns aufpasst.“
W. Allen -„Bedauerlicherweise ist das die Regierung.“
"Der Schläfer"
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ES gibt keinen Weihnachtsmann.
Es gibt keinen Osterhasen.
ES gibt keinen Gott.
Der Klappererstroch bringt auch keine Kinder und Maria hat gefickt, sonst wäre sie nicht dick geworden. Jesus Christus ist nicht auferstanden von den Toten und all euer christliches Zeugnis ist eitel.
Gott ist nur eine Maske, die der Teufel trägt. Den Teufel aber gibt es wirklich, denn der Teufel, der bist Du! Der Teufel, das ist die Erbschaft des Neandertalers in uns allen. Der liebte seinen Nächsten in guter Butter gebraten zum Frühstuck. Religion ist Reklame für den Tod, Religion ist die raffinierteste Mordmethode, mit der Menschen sich gegenseitig umbringen.
Die Jäger reden ihr Jägerlatein, die Seeleute spinnen ihr Seemannsgarn, und die Pfaffen predigen ihren Glauben. Dass es keinen Gott gibt wird schon dadurch bewiesen, dass noch nicht jeder Pfaffe vom Blitz erschlagen ist.
"Pastor heißt Hirte. Jeder Hirte hat zwei Gründe,
gut für seine Schäfchen zu sorgen:
erstens, er will sie scheren,
zweitens, er will sie fressen".
Theodor LESSING
VG-Bildkunst Urh. –Nr. : 1847328
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Auferstehung und Himmelfahrt christi nach VAF |
Im Netz gefunden
Liebe Moslems. Ihr habt keine Ahnung was eine
Demütigung ist.


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27.6.2008
BERICHT
über den Antrag auf Aufhebung der Immunität von Witold Tomczak
Rechtsausschuss
Berichterstatterin: Diana Wallis
Das Europäische Parlament,
– befasst mit dem am 31. Januar 2008 vom polnischen Generalstaatsanwalt weitergeleiteten und am 10. März 2008 im Plenum bekannt gegebenen Antrag des stellvertretenden Staatsanwalts in Warschau auf Aufhebung der Immunität von Witold Tomczak vom 14. Dezember 2007 im Zusammenhang mit dem bei der Bezirksstaatsanwaltschaft in Warschau (Warszawa Śródmieście Północ), Polen, anhängigen Strafverfahren,
– nach Anhörung von Witold Tomczak am 28. Mai 2008 gemäß Artikel 7 Absatz 3 seiner Geschäftsordnung,
– gestützt auf die Artikel 9 und 10 des Protokolls über die Vorrechte und Befreiungen der Europäischen Gemeinschaften vom 8. April 1965 und auf Artikel 6 Absatz 2 des Aktes vom 20. September 1976 zur Einführung allgemeiner unmittelbarer Wahlen der Mitglieder des Europäischen Parlaments,
– in Kenntnis der Urteile des Gerichtshofs der Europäischen Gemeinschaften vom 12. Mai 1964 und vom 10. Juli 1986,
– unter Hinweis auf Artikel 105 der polnischen Verfassung,
– gestützt auf Artikel 6 Absatz 2 und Artikel 7 seiner Geschäftsordnung,
– in Kenntnis des Berichts des Rechtsausschusses (A6‑0277/2008),
A. in der Erwägung, dass Witold Tomczak am 21. September 1997 und am 23. September 2001 in das Unterhaus des polnischen Parlaments (den Sejm) gewählt wurde; in der Erwägung, dass er nach der Unterzeichnung des Beitrittsvertrags am 16. April 2003 Beobachter wurde; in der Erwägung, dass er vom 1. Mai 2004 bis zum 19. Juli 2004 Mitglied des Europäischen Parlaments war; in der Erwägung, dass er am 13. Juni 2004 ins Europäische Parlament gewählt wurde und dass sein Mandat im polnischen Parlament am 16. Juni 2004 endete,
B. in der Erwägung, dass Witold Tomczak beschuldigt wird, am 21. Dezember 2000 in der Galerie Zachęta in Warschau an der Skulptur „La Nona Ora” – die den von einem Meteoriten getroffenen Papst Johannes Paul II. darstellt – Sachschaden in Höhe von 39.669 PLN (etwa 11.500 EUR) verursacht zu haben, was einen Verstoß gegen Artikel 288 Absatz 1 des polnischen Strafgesetzbuchs darstellt,
C. in der Erwägung, dass die Bezirksstaatsanwaltschaft in Warschau Beweismaterial gegen Witold Tomczak zusammengetragen hat, dieser sich jedoch weigert, Fragen zu dem Vorkommnis in der Galerie Zachęta zu beantworten,
D. in der Erwägung, dass Witold Tomczak behauptet, dass er mit seiner gegen die Skulptur gerichteten Handlung seine religiösen Gefühle und die anderer Menschen verteidigen und die Würde des Papstes schützen wollte; in der Erwägung, dass er die Höhe des Schadens bestreitet, den er angeblich verursacht habe, und in jedem Fall die Auffassung vertritt, dass sein Verhalten darauf abzielte, einen höheren Wert – den der Ehre des Papstes in den Augen der polnischen Katholiken – zu schützen,
E. in der Erwägung, dass Witold Tomczak auf der Grundlage der vorliegenden Informationen im Hinblick auf keine der dem Präsidenten des Europäischen Parlaments zur Kenntnis gebrachten Anschuldigungen durch die parlamentarische Immunität geschützt ist,
1. beschließt, die Immunität von Witold Tomczak aufzuheben;
2. beauftragt seinen Präsidenten, diesen Beschluss und den Bericht seines zuständigen Ausschusses unverzüglich den zuständigen Behörden der Republik Polen zu übermitteln.
BEGRUNDUNG
I. Sachverhalt
1. Witold Tomczak wurde am 21. September 1997 über die Liste Akcja Wyborcza Solidarność (Wahlaktion
Solidarität, AWS) und am 23. September 2001 über die Liste der LigaPolskich Rodzin (Liga polnischer Familien, LPR) zum Mitglied des polnischen Parlaments (Sejm) gewählt. Nach der Unterzeichnung des Beitrittsvertrags am 16. April 2003 wurde Witold Tomczak vom Sejm als Beobachter zum Europäischen Parlament entsandt und war vom 1. Mai 2004 bis zum 19. Juli 2004, somit also auch zum Zeitpunkt der ersten Sitzung des neu gewählten Parlaments im Juni 2004, Mitglied des Europäischen Parlaments. Da er bei den Wahlen, die in Polen am 13. Juni 2004 stattfanden, ins Europäische Parlament gewählt wurde, zog er ins EP ein, und sein Mandat im Sejm endete mit Wirkung vom 16. Juni 2004, als die Wahlergebnisse bekannt gegeben wurden.
2.1. Im Dezember 2000 war die Skulptur von Maurizio Cattelan „La Nona Ora“, die den von einem Meteoriten getroffenen Papst Johannes Paul II. darstellt und der Galerie Emanuel Perrotion in Paris gehört, in der Galerie Zachęta in Warschau ausgestellt. Gegen diese Skulptur protestierten Witold Tomczak und andere mit der Begründung, dass sie ihre religiösen Gefühle und die Würde des Papstes verletze.
2.2. Am 21. Dezember 2000 gingen bei der Zeitung „Super Express” Informationen ein, denen zufolge eine Protestaktion gegen diese Skulptur in der Galerie Zachęta stattfinden werde. Zwei Journalisten begaben sich zu der Galerie und sahen, wie Witold Tomczak und ein weiteres Mitglied des Sejm, Frau Halina Nowina-Konopka, eintrafen. Während Frau Nowina-Konopka auf einem Stuhl Platz nahm, der für das Galeriepersonal reserviert war, trat Witold Tomczak über die Linie, die den Zugang zu der Skulptur beschränkte, und gab einem Teil der Skulptur (dem dargestellten Meteoriten) einen Stoß, wodurch die Skulptur zu Boden fiel. Dadurch wurden Teile der Skulptur beschädigt.
2.3. Aufgrund ihrer Beschädigung musste die Skulptur in Paris repariert werden. Dies verursachte einen geschätzten Kostenaufwand von 70.000 FRF, umgerechnet 39.669 PLN am 20. März 2001, dem Tag, an dem die Versicherungsgesellschaft (Gerling Polska), bei der die Skulptur versichert war, die Schadenersatzsumme auszahlte. Anschließend beantragte Gerling Polska bei der Bezirksstaatsanwaltschaft in Warschau die Einleitung eines Strafverfahrens gegen Witold Tomczak wegen Verstoßes gegen Artikel 288 Absatz 4 des polnischen Strafgesetzbuches. Der Bezirksstaatsanwalt in Warschau ersucht infolgedessen um Aufhebung der parlamentarischen Immunität von Witold Tomczak, um ihn mit den Vorwürfen im obigen Verfahren zu konfrontieren und als Beschuldigten zu vernehmen. Wortlaut des Artikels in deutscher Übersetzung: Eine Straftat nach den Absätzen 1 oder 2 wird auf Antrag des Geschädigten verfolgt(polnischer Wortlaut: „Ściganie przestępstwa określonego w § 1 lub 2 następuje na wniosek pokrzywdzonego“).


Heavy Metal als Religion?
Saxon-Sänger Bif Byford fordert in einer Kampagne die Anerkennung von Heavy Metal als Religion.
London (alc) - Heavy Metal "is the law that keeps us all united free" (Helloween), "is the only one" (Gamma Ray), "is traditionally characterized by loud distorted guitars" (Wikipedia), "is a wide umbrella" (heavy metal history), "sounds jewish" (guardian) und so weiter und so fort. Demnächst könnte diese Liste um ein weiteres Detail erweitert werden.
Saxon-Sänger Bif Byford und der britische Ableger des Metal Hammer wollen eine Kampagne an den Start bringen, die das Ziel hat, Heavy Metal offiziell in den Status einer Religion zu erheben.
"Die Macht ist stark in uns!"
Vorbild für die Initiative des Metal-Urgesteins und des Magazins ist die Volkszählung 2001. Damals hatten 390.127 Menschen in England und Wales bei der Volkszählung als Religion 'Jedi' angegeben. Somit wurde das Star Wars-Gemumpfel um Macht und Yoda zur viertgrößten Religionsgemeinschaft auf der Insel, gleich hinter dem Christentum, Islam, und Hinduismus.
An dieser Hausnummer möchten die britischen Metal-Heads bei der Volkszählung 2011 mit wehenden Fahnen vorbei fliegen. Metal Hammer-Chefredakteur Alexander Milas: "Seit Black Sabbath vor 40 Jahren ihr Debüt veröffentlichten, ist Heavy Metal zu einer der größten kulturellen Institutionen und zu einem weltweiten Phänomen aufgestiegen. Verdammt! Wenn die Jedis das tun können, warum nicht auch die Metal-Heads? Die Macht ist stark in uns!"
Zeichnung - Jacques Tillys

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Traktat über den Hund sowie über Lärm und Geräusch
Auszüge.
Der Hund ist ein von Flöhen bewohnter Organismus, der bellt (Leibniz). Dieser Definition wäre einiges hinzuzufügen.
Im Hund hat sich der bäuerische Eigentumstrieb des Menschen selbständig gemacht; der Hund ist ein monomaner Kapitalist. Er bewacht das Eigentum, das er nicht verwerten kann, um des Eigentums willen und behandelt das seines Herrn, als gebe es daneben nichts auf der Welt. Er ist auch treu um der Treue willen, ohne viel zu fragen, wem er eigentlich die Treue hält: eine Eigenschaft, die in manchen Ländern hoch geschätzt wird. Sie ist für den Betreuten recht bequem.
Einem Hund, der etwas bewacht, zuzusehen, kommt dem Erlebnis gleich, einen Urmenschen zu beobachten. Er ist stets unsicher, unruhig und macht sich mit Lärm Mut – er greift an, weil ihn seine Angst nach vorn treibt.
Der Hund ist ein anachronistisches Wesen.
Der Hund lebt ständig im Dreißigjährigen Krieg. In jedem Briefträger wittert er den fahrenden Landsknecht, im Milchmann die schwedische Vorhut, im Freund, der uns besucht, den Gottseibeiuns. Er bewacht nicht nur den Hof seines Herrn, sondern auch den Weg, der daran vorbeiführt, und versteht niemals, daß die Leute, die dort gehen, neutral sind – diesen Begriff kennt er nicht. Seine Welt zerfällt in Freunde (seines Futternapfes) und in gefährliche Feinde. Und ressierte Hunde leben noch im Urzustand der Erde.
Der Hund bellt immer.
Er bellt, wenn jemand kommt, sowie auch, wenn jemand geht – er bellt zwischendurch, und wenn er keinen Anlaß hat, erbellt er sich einen. Er hört auch so bald nicht wieder auf, ja, es scheint, als besäßen die Hunde eine Bellblase, die man nur anzustechen braucht, damit sie sich entleere. Ein besserer Hund bellt seine vier, fünf Stunden täglich. (Weltrekord: Hund Peschke aus Königswusterhausen; bellte am 4. Oktober 1927 zweiundfünfzigtausendvierhundertachtundsiebzigmal in sechzehn Stunden. Als das vorbei war, sprach sein Herr: »Ich weiß gar nicht, was der Hund hat – er ist so still?«)
„…Und dann sieh hinaus und betrachte dir den da. Wenn er anbellt. Was ihm nicht passt. Der Wagen soll nicht fahren. Das Pferd soll nicht laufen. Das Kind soll nicht rufen. Er hat Angst, und darum ist er frech. Er ist auch noch da, will dir mitteilen. Du willst es gar nicht wissen? Dann teilt er dir es nochmal mit. Er schaltet sich in alle Vorgange ein; er spektakelt, wenn er allein ist, weil er allein ist, und wenn Leute da sind, weil Leute da sind, er muss sich bellen hören, um an sich zu glauben. Er bewacht, was gestohlen ist, verteidigt den, der gemordet hat, er ist treu um der Treue willen und weil er Futter bekommt. Sie sind so simpel und machen so viel Lärm. Im Grunde um nicht.“
„Lieber Gott, gibt mir den Himmel der Geräuschlosigkeit. Unruhe produziere ich allein!“
Wenn ein Hund sehr lange bellt, hört es sich an, als übergebe sich einer.
Ein Hund bellt, wenn er mit den Sinnen etwas wahrgenommen hat; daraufhin, weil ihn sein Bellen erschreckt und aufregt, und des Weiteren, weil sich das wahrgenommene Objekt um ihn kümmert, nicht um ihn kümmert oder davonläuft. Dieses Geschrei wird von vielen Leuten als Wachsamkeit ausgelegt; schon der französische Kynologe Hispa sagt: »Der Hund ist ein wachsames Tier, das mit seinem Gebell den Herrn nachts aufweckt, damit der aufsteht und ruft: ›Halt die Schnauze!‹« Da Hunde immer bellen, so dient ihr Gebrüll lediglich dazu, daß sich die Einbrecher vor ihrem Geschäft Gift besorgen und es dem Hundchen streuen.
Hunde blaffen mit Vorliebe schlecht gekleidete Menschen an, wie sie überhaupt die mindern Eigenschaften des Besitzers personifizieren. Nachts, wenn kein Fremder da ist, machen sie eine alte Familienfehde mit dem Mond aus. Der Mond, den das nächtliche Gebell auf der Erde stört, kehrt ihr darum seit Jahr und Tag sein blankes Hinterteil zu. Wir kommen nunmehr zu dem Tierhalter.
Hundebesitzer sind die rücksichtslosesten Menschen auf der Welt.
Die Ausdehnung einer Lärmglocke, die ein bellender Hund seinen Nachbarn über den Kopf stülpt, beträgt etwa achtzehnhundert Kubikfuß; auf diese Entfernung hin hat alles an den Entzückungen, Anfällen und Aufregungen eines mittleren Hundes teilzunehmen. Es ist also unsre Pflicht, uns mit ihm zu erheben, sein Vormittagsgeschrei sowie sein Nachmittagsgebell mit ihm zu teilen, und nachts zu lauschen, wie er, wenn Nachtigallen fehlen, das Mondgesäß beschimpft.
Peter Panter ( Kurt Tucholsky )
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Zum Thema, „kein Zwang im Glauben“, war schon Anfang der 80ér Jahre ein gewisser Skeptizismus unter den Cartoonisten vorhanden
Aus: Clodwig Pooth, „ Das waren Zeiten“! vom Tausendjährigen Reich zum progressiven Alltag
Karikaturen 1940 – 1980, Elefanten Press
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