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  GLOSSAR

Glossar  zur  philosophisch-politischen  Aufklärung, im Kontext  heutiger  Gesellschafts- und Religionskritik

 

Abendland ( Okzident ), bezeichnet die westliche Hälfte des 395 n.Chr. geteilten römischen Reiches, dann allgemein der durch die römisch-griechische Antike und das Christentum geprägte europäische Kulturkreis. ( im Gegensatz zum „ Morgenland“, dem Orient.) Mit A. werden die Völker bezeichnet, welche die Kultur des A. aufgenommen haben. Das A. bezeichnet somit einen Kulturraum. Die abendländische Kultur ist aus einer Verbindung von griech. römischer Antike (  griech. Philosophie) und dem Christentum (christliche Philosophie) hervorgegangen.

Aberglaube, der Glaube an Kräfte, die nicht durch die Naturgesetze erklärt werden können und nicht durch eine Religionslehre begründet sind, z.B. an überirdische Kräfte in Lebewesen oder Dingen, die angeblich glückbringend oder bedrohlich sind.

Absolut ( lat. „abgelöst), frei von allen Beziehungen, Bedingungen; unabhängig, unbedingt, uneingeschränkt, vollkommen, schlechthin, rein. -  der Gegensatz von relativ. Das a. > z.B. höchste Wertvernunft bei Hegel, oder der a. > Gott im Christentum

Agnostizismus ( vom griech. agnostos, „unbekannt“), die Lehre von der Unerkennbarkeit des wahren Seins, incl. der  Transzendenz des Göttlichen. Im Allgemeinen bezeichnet der A. der Unerkennbarkeit der Wahrheit und Wirklichkeit überhaupt. Theologie und Metaphysik werden vom A. generell als Wissenschaft abgelehnt und ist für den kantischen Kritizismus und für den Positivismus kennzeichnend.

Altruismus, selbstloses Denken und Handeln

Ambivalenz, Doppelwertig- und Wirksamkeit nach sich wiedersprechenden Richtungen: z. B. sogleich lust- und unlustbetont, wie „Liebe und Hass“, beim sog. Gottesbild das Zugleich gegensätzlicher Inhalte wie Zorn und Güte 

Anachronismus, (kro. griech.) der -, ein Verstoß gegen die Zeitrechnung, d.h. eine Begebenheit wird aus Unkenntnis oder absichtlich in einen falschen Zeitraum versetzt, etwas wird zeitlich falsch zugeordnet, z.B. eine Weltanschauung die nicht in die gegenwärtige Zeit und dem Zeitgeist passt;wie wenn heute jemand die Gleichberechtigung von Mann und Frau bestreitet oder ablehnt

Analog, dem Logos entsprechend, gleichartig, entsprechend und ähnlich

Anarchie, > Herrschaftslosigkeit, Gesellschaftszustand  mit aufgehobener Staatsgewalt

Animismus, Glaube an Geisterkräfte als Ursachen der Wirkungen der Natur

Anthropologie, bezeichnet: a.) Die Wissenschaft vom Menschen und seiner Entwicklung in Natur- und Geisteswissenschaftlicher Hinsicht. b.) Geschichte der Menschenrassen und deren Merkmalen.

Appeasement, Beruhigung, Beschwichtigung. Im besonderen Bezeichnung für die von Großbritanniens Regierung in den Jahren 1933-1939 praktizierte Politik der Zugeständnisse gegenüber dem nationalistischen Deutschland.
 
Apostasie,  Abfall vom Glauben, welcher als Verbrechen verfolgt wird. Aktuell mit dem Tode in der durch das Scharia-Recht, „recht“-geleiteten und von einem religiös-faschistischen Mullah Klerus regierten islamischen Theokratie Iran.

A priori, Einsicht, deren Richtigkeit nicht durch Erfahrungen weder bewiesen, noch widerlegt werden können. Kant bezeichnete damit Begriffe, die allein aus dem Verstand und der Vernunft entstammen. In Erscheinung treten diese aber erst, wenn mit ihrer Hilfe Wahrnehmungen zu Begriffen umgeformt  werden.
„Alle a priorische Einsicht ist objektiv gesehen allgemein, d.h. sie spricht in jedem Urteil, zu dem sie führt, von einer Totalität möglicher Realfälle, gleichgültig ob diese in Wirklichkeit vorkommen, vorgekommen sind, oder vorkommen werden.“

Apriorismus, die Lehre von der Möglichkeit einer Erkenntnis

Äquivalent, vom lat. Aequus, „gleich“ und „valens“, wirksam, = gleichwertig

Archaisches Denken, altertümliches, ursprüngliches Denken. Das Denken der griech. Völker in der Zeit von Homer bis zum 5.Jahrhundert v.Chr., bei dem das Logische mit dem Mythischen noch eng verbunden war

Argumentation, lat. argumentaio, > Beweisführung

Asozial, aus dem griech. a, „nicht“ u. lat. socialis, „gesellig“; nicht sozial ist, wer sich gegenüber der Gemeinschaft innerlich gleichgültig und äußerlich passiv verhält, in seiner Äußersten Ausprägung auch gemeingefährlich verhält

Assimilation, vom lat. assimilis, „ziemlich ähnlich“, Anähnlichung bzw. Angleichung

Ästhetik, die die Sinne betreffende Wissenschaft. Die Lehre von der Schönheit

Atheismus, vom griech. atheus , ohne Gott, Gottesleugnung, Gottesverneinung, die die Wirklichkeit des mit dem Wort Gott Gemeinten entweder grundsätzlich abstreitet (radikaler A.) oder doch bestreitet, das Gott, wenn es ihn gäbe, von Menschen irgendwie erkannt werden könne ( Agnostischer Atheismus), vertreten in  der griech. Philosophie durch Epikur, Demokritos, den Skeptikern und Vorsokratikern. Im Gegenwartsdenken vor allem im Positivismus. In Beiden Fällen handelt es sich um einen Glauben, der auf keinerlei Beweisführung basiert. > Negation des Gottesglaubens > These und Antithese

Aufklärung, eine Kultur- und Geistesbewegung mit dem Ziel, auf religiöser oder politischer Autorität beruhende Anschauungen durch solche zu ersetzen, die sich aus der Betätigung der menschlichen Vernunft und die der vernunftmäßigen Kritik jedes einzelnen Standhalten.Erstmalig in Erscheinung getreten in der Antike, in den nachsokratischen Jahrhunderten und als Gesamtumschichtungsbegriff im Europa des 16. bis 18. Jahrhundert. Philosophisch bekämpfte die A. jede Metaphysik, in Italien war sie gleichbedeutend mit Antiklerikalismus. Sie beförderte den Rationalismus und die Naturwissenschaften. Die A. vertritt ethisch. –pädagogisch humanitäre Ideale und ein jugendgemäßes Erziehungswesen,
Politisch-juristisch-gesellschaftlich-wirtschaftlich > Die Freiheit des Menschen aus ungerechtfertigten Bindungen  (Individualismus und Liberalismus), Die Gleichheit aller Bürger desselben Staates vor dem Gesetz, humanistisches Menschenbild mit sozialpolitischem Anspruch. Bezeichnung für die Epoche der den Prozeß der Säkularisierung und die Moderne einleiteten, den alten Mächten gegenüber gesellschaftskritische Denkweise

Autismus, von griech. autos,“selbst“, rein ich bezogene Lebenseinstellung mit Überwiegen des phantastisch – traumhaften Innenlebens über die Betätigung und Anteilnahme an der Außenwelt 

Axiom, als gültig anerkannter Grundsatz, auf dem eine Theorie, Lehre oder Beweisführung ruht.

Balkanisierung, Prozess des Auseinanderbrechens oder der gezielten Aufspaltung eines Staatsgebiets oder eines über Staatsgrenzen hinausreichenden Herrschaftsgebietes in eine größere Zahl zersplitterter, meist miteinander konkurrierender oder verfeindeter Gemeinwesen oder Gebiete, der in der Regel von einer externen Macht in Gang gesetzt wurde, um benachbarte Staaten zu schwächen oder und damit seine eigene Position zu stärken. Als B. wurde das Auseinanderbrechen der osmanischen Herrschaft auf dem Balkan bezeichnet.

Bedeutung, ein Vermittler zwischen dem Anwesenden Ding, das die B. trägt, und dem Abwesenden Objekt, das durch die B. bezeichnet wird

Befindlichkeit, nach Heidegger, das Sich befinden des Menschen, die in ihm herrschende, von ihm nicht beherrschbare Gestimmtheit, aus der sich ergibt, wie und was er im gegeben Augenblick fühlen, denken und wollen kann 

Beharrung, das Verbleiben in einem Zustand, > der Gegensatz von Veränderung

Beschreibung, geordnete Darlegung eines Sachverhaltes mit dem Zweck, eine klare und deutliche Vorstellung von ihm zu vermitteln. Die B. hält sich an Tatsachen, an das Was und Wie, während die Erklärung auch Hinweise auf die Ursachen zu geben versucht.

Beseelen, die die Umwelt ausmachenden Dinge und Lebewesen durch Sinnverleihung (> Sinngehalt) auf einen mir ebenbürtigen Rang zu erheben

Bewusstsein, in der Psychologie bezeichnet man mit B. als die Summe aller Bewusstseinsinhalte, die begleitet sind von einem mehr oder weniger deutlichen Wissen.    Der Mensch lebt nicht nur, sondern er erlebt außerdem sich selbst, als einen in bestimmter Weise Lebenden. Das Bewusstsein begleitet und kontrolliert die Auseinandersetzung des Organismus mit der Umwelt, indem es sich zwischen dem von außen einwirkenden Reiz und die dem Reiz entsprechende Reaktion einschaltet. Diese kontrollierende Funktion des B.s ist umso wirksamer, je höher organisiert ein Lebewesen ist. Nach Jean Paul Sartre ist das Bewusstsein das Absolute.

Blasphemie, Gotteslästerung oder Verunglimpfung von Religionsgemeinschaften. Ein gebräuchlicher Kampfbegriff  religiöser Reaktionäre, als Mittel mit dem Zweck, Kritik an Religionen oder Glaubensbehauptungen abzuwehren und somit die Meinungsfreiheit einzuschränken.

Bildung, als B. bezeichnet man sowohl die geistige Gestalt eines Menschen, die er an den sittlichen und geistigen Werten seines Kulturkreises erworben hat, als auch den Prozess der Erziehung, Selbsterziehung, Beeinflussung und Prägung der zu dieser Gestalt hinführt. Nicht das Maß des Wissens, sondern seine Verschmelzung mit der Persönlichkeit, das selbstständige Verfügen können ist dabei entscheidend. Das Bildungsideal ebenso wie der ihm zugehörige Wissensstand ist nach Kulturkreis, Nation und sozialer Zugehörigkeit verschieden und dem gesellschafts-historischen Ansprüchen unterworfen. Bildung als Schutz gegen die entpersönlichenden Mächte wie Diktatur und Theokratie wird in einer demokratischen Gesellschaft zu einer Lebensfrage für den Einzelnen, sowie für die Gesamtheit.

Casus belli (lat. = Kriegsfall)

Christliche Soziallehre, im weiteren Sinn Sammelbezeichnung für die kath. Soziallehre und die als Sozialethik bezeichnete Soziallehre der protestantischen Kirche

Definition, von lat. definire = abgrenzen, begrenzen, näher bestimmen. Begriffsbestimmung, Festlegung des Inhalts oder der Bedeutung eines Begriffs durch Abgrenzung der näher bestimmten Sachverhalte.

Demagoge, von griech. demagogos = Politiker, Volksführer, Demagoge. Ursprünglich eine Bezeichnung für Politiker mit überragender Rednerbegabung und Führungsqualitäten (Carisma).
Im modernen Sprachgebrauch jedoch abwertende Bewertung für politische Führer, welche mit dem Mittel der Rede die Volksmassen durch Apell an Vorurteile, Ressentiments, Emotionen, und Sehsüchte für sich zu gewinnen versucht.

Demokratie, von griech. Demos = Volk und kratein = herrschen, folgl. Volksherrschaft, Herrschaft der Vielen. Nach Max Webers Herrschaftsformenlehre kann man die Demokratie als eine Form säkularisierter legitimer Herrschaftskraft Befehlsgewalt und Gehorsamspflicht begreifen und dessen Herrschaft auf den Willen des Volkes im Sinne von Demos und die Rechenschaft - Pflichtigkeit der Herrscher gegenüber den Herrschaftsunterworfenen gemeinsam ist.  

Dialektik, die Kunst der Unterredung, übertragen: Die Kunst der Beweisführung.

Darwinismus, Abstammungslehre in der von Darwin formulierten Form. Ihre Grundlagen bilden die Erfahrungstatsachen der Veränderlichkeit der Lebewesen, (Variabilität), der Vererbung (Heredität) und der Überproduktion von Nachkommen. In dieser Überproduktion liegt der Kern des D. Bestimmt durch die natürliche Auslese von Selektion und  infolge günstiger Eigenschaften und Fähigkeiten erfolgte Anpassungsprozesse (Mutation).

Esoterik, (gr.) eine bestimmte Geisteshaltung im Denken innerhalb einer Religionslehre- oder Schule. Der Esoteriker ist jemand, der in die geheime Beschaffenheit dieser Lehren eingeweiht ist und nur für diese Eingeweihten und Fachleute verständlich und zugänglich ist > esoterisch.

Evolutionstheorie, die Auffassung von der Präformation aller Dinge im kosmischen Werdegang, seit dem 18. u. 19.Jah. speziell im biologischen Bereich, wonach später entstandene Formen als Ergebnis der Entfaltung vorgegebener, entwickelter Anlagen betrachtet werden. > Modelldarstellung für gesetzmäßige Abfolgen entwicklungsgeschichtlicher Vorgänge in Natur- und Geschichtsbetrachtung und in jüngster Zeit speziell für kosmische, biologische und geistige Prozesse.

Ethik, nach Aristoteles die sog. „ Sittenlehre“ > prak. Philosophie. Die Suche nach der Frage: Was sollen wir tun? Die Antwort gibt Kant mit dem „ kategorischen Imperativ“. Die Ethik lehrt, die jeweilige Situation zu beurteilen, um das ethisch richtige Handeln zu ermöglichen.
Die Ethik untersucht, was im Leben und in der Welt wertvoll ist, denn das ethische Verhalten besteht in der Verwirklichung ethischer Werte.

Ethnologie, > Völkerkunde > Ethnografie. Die Ethnologie bezeichnet diejenige Wissenschaft, die sich hauptsächlich mit den Sozialstrukturen, primitiver, außereuropäischer Gesellschaften beschäftigt.

Faschismus, (von  ital. Fascismo, abgeleitet von lat. fasces = Rutenbündel, Abzeichen der altrömischen Lictoren)   1) Politischer Kampfbegriff zur Bezeichnung von Mussolinis 1922 in Italien an die Macht gelangte Bewegung und der von ihr aufgebauten autoritär staatlichen Herrschaft (1922-43).  2) Abwertend gemeinter Kampfbegriff von Gegnern des F. ( „Antifaschisten“) zur Bezeichnung der Anhänger der Organisation und des Gedankengutes der am italienischen Beispiel orientierten faschistischen Bewegungen der 20er, 30er, und 40er Jahre oder neofaschistischer Strömungen. 3) Wissenschaftlicher Fachausdruck für extremistische politische Bewegungen und Parteien, in welchen sieben  gemeinsame Merkmale gesehen werden : a.) Selbstbeschreibung als Faschisten, b.) hierarchische, am Führerprinzip ausgerichtete Organisation, c.) Ausdifferenzierung paramilitärischer Abteilungen, d.) Bejahung von Gewalt und Einsatz von Gewalt als Mittel der Konfliktaustragung, e.) relativ nebulöse Ideologie, f.) eine Anhängerschaft, die fast ausschließlich aus Männern besteht, mit gesteigerter Bereitschaft zur Eingliederung in Hierarchien, g.) Ausgangsbedingung für Aufstieg und Machtergreifung: eine tiefgreifende gesellschaftliche und wirtschaftliche Krise. F. insbesondere in Italien (1922-43) und der Nationalsozialismus in Deutschland von 1933-45)

Freiheit, die Möglichkeit, so zu handeln, wie man will. F. ist Willensfreiheit. Der Wille ist seinem Wesen nach stets freier Wille.

Gesunder Menschenverstand, > Common sense

Glaube, ist ein Führ wahrhalten, das nicht durch die notwendige lückenlose Bezeugung des Führ wahrgehaltenen Wahrnehmung und Denken erhärtet ist, also keine objektive gesicherte Geltung beanspruchen kann. Das von transzendenten, außer- oder übernatürlichen Dingen kein Wissen möglich ist, hat Kant in seiner Vernunftkritik gezeigt: “Ich musste das Scheinwissen um angeblich transzentente Dinge aufheben, um zum Glauben, an Ideen und Ideale als Richtungspunkte menschlichen Strebens Platz zu bekommen.“ ( K. d .r. Vernunft)
Der Glaube ist die Grundlage des Vertrauens und ein Gefühl für die sittlichen Werte einer anderen Person. Da dieses Gefühl irren kann, ist der Glaube stets ein Wagnis. Er ist im Grunde immer blinder Glaube, denn ein Glaube, der gute Gründe und objektive Sicherheiten hat, ist kein „echter“ Glaube, ihm fehlt das entscheidende Moment des Risikos der eigenen Person. Wer weiß, kann nicht glauben.

Glaubens-, Gewissens- und Bekenntnisfreiheit, in der BRD das verfassungsrechtlich garantierte Grundrecht auf Freiheit von Zwang im Glauben- und Weltanschauungsfragen, Freiheit des religiösen und religiösen Bekenntnisses und das Recht zur Religionsausübung . Die G. verpflichtet den Staat  auf weltanschauliche Neutralität.

Gott, ( lat.deus,griech. Theos) der oberste, in der Mythologie und den Religionen meist als Person gefasste Gegenstand des Glaubens, geglaubt als ein Wesen mit übernatürlichen und außergewöhnlichen Eigenschaften und Kräften. Im höchsten Sinne ein Wesen mit allen Eigenschaften der Vollkommenheit, der Inbegriff der Vollkommenheit wird von den Gläubigen als „Realität“ geglaubt und „Gott“ zu einem Ideal- und Wunschwesen erdacht. 

Hermeneutik, Kunst der Interpretation von Texten; reflektiertes Verfahren des Verstehens und des Auslegens von Texten; im weiteren Sinn das Verstehen von Sinnzusammenhängen in Lebensäußerungen aller Art.

Humanismus,  „die Grundlagen des Humanismus lassen sich bis ins alte Griechenland zurückverfolgen. So vertraten bereits die Philosophen Heraklit und Protagoras den Lehrsatz: „Der Mensch ist das Maß aller Dinge“. Mit dem Beginn der Renaissance im 15.jahrhundert etablierte sich der Humanismus als Gegenbewegung zur Scholastik. Man spricht daher auch vom Renaissance- Humanismus. Mit ihm ging ein kultureller und sozialer Wandel einher. Der berühmteste und einflussreichste Humanist der frühen Neuzeit war Erasmus von Rotterdam. Während des Zeitalters der Aufklärung wurde der Humanismus weiter untermauert. Werke wie die von Immanuel Kant zeigten, dass man eine Ethik auch ohne Religion, rein auf der Basis der praktischen Vernunft begründen kann.“
( Bernd Vowinkel) 

Islamismus, > islamischer Fundamentalismus bezeichnet die Politisierung des Islam bzw. eine Lesart des Islam als politische und nicht nur als religiöse Ideologie. Die Ziele islamistischer Gruppierungen sind allgemein die Errichtung eines islamischen Staates (Kalifat), oder die Umwandlung eines existierenden Staates hin zur Anwendung der Scharia
, sowie die Verpflichtung der muslimischen und nicht-muslimischen Bevölkerung auf die Werte und Normen des Koran. Dem zufolge ist der Islam Staat und Religion zugleich. Der Fundamentalismus ist ein Aspekt des Islamismus, bzw. die Ideologisierung von Glaubensinhalten. Keime des Islamismus sind bereits im koranischen Text enthalten. Islamisten gehen davon aus, das der Mensch von Gott geschaffen, um nach „Gottes“  Willen ohne freie Selbstbestimmung zu leben. Koran und Hadithe geben nach islamistischer Vorstellung alle Regeln für ein gottgefälliges Individual-und Gemeinschaftsverhalten vor. Als Resultat ergibt sich die Staatlichkeit der Religion. Demokratische Konzepte und Islam sind unvereinbar, weil die Souveränität in einem islamischen Staat nicht ursprünglich vom Volk, sondern von „ Gott“ ausgeht. Das Volk ist daher nicht berechtigt sein eigenes Recht zu bestimmen. Fundamental islamistische Ideologien gleichen in seiner Ungleichbehandlung und Unterscheidung von rechtgläubigen, andersgläubigen und ungläubigen, denen von Rassismus und Apartheit geprägten Ideologien. (sog. Harbis, die nichtmuslimischen Bewohner nichtislamischer Staaten, haben nach fundamental islamistischem Selbstverständnis keinerlei Rechte, nicht einmal das Recht auf Leben.

Islamismus / islamistische Strömungen:   http://www.bpb.de/themen/DY4AIX,20,0,Glossar.html

Ideologie, Lehre von den Ideen, in der Politik und Politologie unterschiedlich definierte und uneinheitlich bewertete Bezeichnung für politische Ideen und Ideengebäude unter besonderer Berücksichtigung ihres Ursprungs, ihrer Struktur, Wahrhaftigkeit oder Fehlerhaftigkeit und ihres Zusammenhangs mit politisch gesellschaftlichen Verhältnissen.

Ideologiekritik, Ideologien hinsichtlich ihres Partikularinteressengehalts zu überprüfen, zu deuten und unter Zuhilfenahme übergeordneter Normen zu kritisieren, z.B. Universalismus bei den Menschenrechten.

Kritik, ( vom griech. Kritike ( techne), „Kunst der Beurteilung“), Beurteilung, auf Fähigkeit der Beurteilung, der Prüfung. Eine der wichtigsten Fähigkeiten des Menschen, die vor Folgen von Täuschung und Irrtum bewahrt. Im Besonderen auch hinsichtlich der eigenen Person               ( Selbstkritik). – Die Kritik der reinen Vernunft, Kritik der praktischen Vernunft, und Kritik der Urteilskraft : > Die Titel der drei Hauptwerke Kants.

Kritisch-aufgeklärtes Denken, > Befreiung von sozialer, religiöser und politischer Bevormundung und Abhängigkeit. Begründet ist diese Forderung in der Überzeugung, dass jeder Mensch mit seiner Vernunft die Fähigkeit besitzt, das Wahre selbst zu erkennen und das Gute selber zu bestimmen.

Kritizismus, philosophisches Verfahren, die Möglichkeit, den Ursprung, die Gültigkeit, die Gesetzmäßigkeit und die Grenzen des menschlichen Erkennens festzustellen. >( nach Kant)

Kreationismus, vom lat. creare, erschaffen, > biblische, alttestamentarische „Schöpfungslehre“ in welcher die Ansicht vertreten wird, das die Entstehung der Arten und vor allem des Menschen nicht aus der Evolution, sondern durch „intelligentes Design“ eines  „ Schöpfergottes“  entspringt. Kreationistische Evolutionsgegner sind vor allem die fundamentalistischen  buchgläubigen Anhänger monotheistischer Religionen.

Laizismus,( vom lat. laicus = weltlich, Laie) im engeren Sinne die Ideen und Bestrebungen, die auf die radikale Trennung von Staat und Kirche gerichtet sind, und im weiteren Sinne diejenigen, die nach Verminderung oder Ausschaltung des Einflusses von Kirche und Religion auf öffentlich-politische Angelegenheiten streben.

Metaphysik = philosophische Disziplin, die die Grundprinzipien und die Seins Struktur der Wirklichkeit zum Gegenstand hat und damit über die sinnlich, erfassbare Welt hinausgeht; strebt als „erste Philosophie“ (Aristoteles) ein System von Erkenntnissen an, das in seinem vernünftigen Zusammenhang folgende Fragen beantworten kann: Warum ist überhaupt etwas und nicht nichts? Warum ist das, was da ist, so, wie es da ist?

Monotheismus, (griech.), = Anerkennung und Verehrung nur eines einzigen Gottes. Monotheistische Religionen stellen das Judentum, Christentum und Islam dar, genannt auch als Abrahamische Religionen.

Monotheistische „Religion“, bzw. „Religiosität“ lässt sich entgegen interessierter Verzerrungen und romantischer Wunschbilder nie auf individualisierte Spiritualität reduzieren, sondern strebt wesensgemäß immer nach normativer Herrschaft.  „ Das umstürzend Neue an dem exklusiven Monotheismus ist, das er nicht nur eine Sache des Kults und vielleicht auch das allgemeinen Weltverhältnisses ist, sondern die gesamte Lebensführung, Festtag und Alltag, bis ins kleinste Detail hinein regeln will.“ (Assmann 2009, S.46)

Moral, Teil der ethischen Werte, dessen Anerkennung und Verwirklichung bei jedem erwachsenen Menschen zunächst angenommen wird. > „ gute Sitten“.

Moschee, „Die Moschee stellt das markanteste Element islamischen Lebens dar“. Vgl. Christen und Muslime in Deutschland, S.125. 
„ In nichtislamischer Umgebung kommt der Moschee, der häufig eine Koranschule angegliedert ist, als wichtigstem Faktor islamischer Sozialisation neben der Familie noch größere Bedeutung zu als in der jeweiligen Heimat.“ Vgl. ebd.,S.236.  
„Die Moschee ist der zentrale Versammlungsort der muslimischen Gemeinde. Sie ist der Ort, an dem die erwachsenen männlichen Muslime sich am Freitagmittag zu ihrem rituellen Pflichtgebet treffen. Darüber hat die Moschee eine für die Moslems wichtige Funktion für das religiöse, soziale und politische Leben der muslimischen Gemeinde.“ Vgl.  Klarheit und gute Nachbarschaft, S.65

Naturalismus, philosophischweltanschauliche Richtung, welche die Natur als Allumfassende, einzige Realität begreift. Die geistige Schöpfung der „ Natur“. „Es geht in der Welt mit „rechten Dingen“ zu, d.h. es läuft alles im Rahmen der Naturgesetze ab.  Es gibt keine Götter oder Dämonen.“  (Epikur, Goethe)

Ontologie, Lehre vom Sein in seinen allgemeinsten Bestimmungen und Begriffen. Es geht also um das Sein als solches, um das, was wesentlich und wesenhaft zum Sein gehört.

Pantheismus, philosophisch-theologische oder religiöse Lehre, dass „Gott“ und die Welt eins
wären.

Paradoxie, Aussage oder Sachverhalt, die einen Widerspruch enthalten und deshalb nach dem Maßstab des Verstandes als unsinnig erscheinen (z.B. die Aussage: „Das Leben ist sinnlos, aber eben darin liegt der Sinn).

Phobie (v. altgriech. φόβος phobos, φοβία phobia „Furcht“/„Angst“), auch phobische Störung, ist eine krankhafte, das heißt unbegründete und anhaltende Angst vor Situationen, Gegenständen, Tätigkeiten oder Personen.
Sie äußert sich im übermäßigen, unangemessenen Wunsch, den Anlass der Angst zu vermeiden.

Political Correctness, die –, Abk. PC, Anfang der 1990´Jahre an den Universitäten der USA geprägter, umstrittener Begriff für eine „richtige Einstellung“, die alle Handlungen und Ausdrucksweisen ablehnt, die Personen aufgrund ihrer Rasse, ihres Geschlechts, ihrer Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Schicht, ihrer körperlichen oder geistigen Behinderung oder ihrer sexuellen Neigung diskriminieren. Im Hinblick auf die Unschärfe des Begriffs und seiner Inhalte wird PC von Kritikern als Mittel gesellschaftlicher Zensur abgelehnt.

Populismus, (von. lat. popularis = zum Volk gehöhrend), mehrdeutige Bezeichnung des politischen und wissenschaftlichen Sprachgebrauchs. Allgemeine Bezeichnung für einen volksnahen, oft demagogischen Herrschaftsstil, der vor allem durch Dramatisierung der Lage und gezieltes Anknüpfen an Vorurteile, Emotionen und Ängste darauf zielt, die Zustimmung einer breiten Masse zu gewinnen. Im Besonderen für politische Bestrebungen, die darauf gerichtet sind, die breite Masse des Volkes, als Kraft gegen andere – als Gegner definierte – Gruppierungen zu mobilisieren.

Positivismus: (lat.) der, eine von dem französischen Philosophen Auguste Comte (1798-1857)
begründete Richtung der Philosophie, die nur in dem erfahrungsgemäß Gegebenen ( dem Positiven, der Tatsache) eine sichere Grundlage des Erkennens sieht und Metaphysik ablehnt.

Postmoderne ( lat.) die, umstrittener Begriff für eine Vielfalt zeitgenössischer Kulturerscheinungen, die sich als Überwindung oder Fortentwicklung der Moderne verstehen. Am deutlichsten zu fassen ist der Begriff in der Architekturtheorie, wo er sich gegen die alleinige Ausrichtung am Prinzip des Funktionalismus und die Vernachlässigung historischer Formen, sowie lokaler und regionaler Identität wendet.
 

Polytheismus, Anerkennung und Verehrung vieler „Götter“.

Rassismus, übersteigertes Rassenbewusstsein und Rassendenken, das in der Regel mit der Akzeptanz von Diskriminierung und Unterdrückung anderer ethnischer Gruppen oder aktiver Gegnerschaft gegen Mitglieder anderer ethnischer Gruppen einhergeht.

Rationalismus, „Wir können die Welt mit unserem Verstand erfassen“.

Realismus, „Die Welt ist real vorhanden“.

Religion, lat. religio = Gottesverehrung, aus sozialwissenschaftlicher Perspektive und im Besonderen  aus dem Blickwinkel der politischen Soziologie Bezeichnung für ein System von Glaubensüberzeugungen und zeremoniellen Riten, welches in einer Gemeinschaft von Gläubigen institutionalisiert ist. Die Funktion der R. reicht von dem Anspruch, „existenzielle Grenzerfahrungen (z.B. Konfrontation mit dem Tod)“ besser bewältigen zu können, bis zu R. als „ Opium für das Volk“: > „Ausdruck von nicht begriffenen  Gesellschaftszuständen und eine Institution zur Verschleierung und Stabilisierung von auf Unmündigkeit basierender Herrschaft“.  Allgemein zu Grunde liegt der Glaube an die Existenz einer Gottheit in Verbindung mit einer bestimmten Weltanschauung und Lebensführung. R. als Gefühl der Verbunden- und Abhängigkeit an ein geheimnisvolles und mit übernatürlichen Kräften ausgestatten Wesen. Nach Feuerbach ist religiöses Bewusstsein reine Psychologie, basierend auf menschlichen Sehnsüchten wie: absolute Liebe, Gerechtigkeit, Güte(…), welche in einer Illusion eines „göttlichen Wesens“ zusammengesetzt wird. Im Wesentlichen unterscheidet man zwei Religionskategorien: 1. Die Naturreligionen, die ihre Götter in den Naturgewalten finden und 2. Die Gesetzes Religionen, die Gehorsam gegenüber den Geboten eines  „ Gottes“ verlangt ( monotheistische Religionen: Judentum, Christentum und im Besonderen Maße  der Islam).

Säkularisierung, (lat. säcularis) = weltlich, heidnisch und „ die Verweltlichung“. Der Begriff der Säkularisation ist eine vieldeutige Bezeichnung, die unterschiedliche Funktionen erfüllt. Sie dient als „Programm und Parole“, als deskriptive Kategorie sozialer Prozesse und als zivilisationskritisches Deutungsschema der neuzeitlichen Geschichte Europas bis heute.
Als Programm und als Beschreibung bezeichnet Säkularisierung den Entzug oder die Entlassung einer Sache, eines Territoriums oder einer Institution aus kirchlich-geistiger Herrschaft. S. als Loslösung von Deutungsmustern, Wertvorstellungen und Normen von ihren kirchlichen und theologischen Prägungen. Als gesellschaftliche Indikatoren wertet man abnehmende Kirchenmitgliedschaft, rückläufige Anzahl der Gottesdienstteilnehmer, schrumpfender Einfluss der Kirche auf die Meinungsbildung und private Lebensführung der Gläubigen und „Ungläubigen“.

Skeptizismus, philosophische Richtung, die den Zweifel zum Prinzip des Denkens erhebt, im Besonderen den Zweifel an der sichern Wahrheit. Der gemäßigte S. beschränkt sich auf die Erkenntnis der Tatsachen, während er sich gegenüber allen Hypothesen und Theorien Zurückhaltung auferlegt.

Staatskirchenrecht, regelt die rechtlichen Normierungen des Verhältnisses von Staat und Religionsgemeinschaften. In der BRD ist gemäß Art.4 GG verfassungsrechtlich die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen Bekenntnisses als Grundrecht garantiert.
Man hat im Westen Deutschlands nach 1945 die in der Weimarer Reichsverfassung verfassungsrechtliche Trennung von Staat und Kirche,  sowie das Verbot einer Staatskirche in das Grundgesetz übernommen. Es besteht in der BRD eine staatliche Kirchenhoheit, z.B. in Form der Aufsicht über das Schulwesen und den Religionsunterricht. 

Transzendenz, das Jenseits des Bereichs der sinnlichen Erfahrung und ihrer Gegenstände Liegende, das Jenseitige, Übersinnliche 

Theodizee, die  „Rechtfertigung Gottes“ , angesichts der vielgestaltigen Übel und des Bösen in der Welt. Von Leibnitz geprägter Begriff und in die Philosophie eingeführt.

Theokratie, theokratia = Gottesherrschaft. Herrschaft, in der die Herrschergewalt allein religiös legitimiert und von „Gott“ in Statthalterschaft für Gott ausgeübt wird. In einer T. werden die weltliche und geistliche Ordnung miteinander vereint und die oberste Gewalt in einem Herrscher oder in einem Herrscherkollektiv konzentriert > (islamische Republik Iran, islamische Kalifatsstrukturen). Das weltliche Oberhaupt ist zugleich der  religiöse Führer einer Hierarchie, in welcher die Priesterschaft geistliche und weltliche Herrschaftsfunktionen monopolisiert.

Theologie (griech.), die Lehre von Gott. Im Engeren Sinne und im Unterschied zur Religionsphilosophie das Dogmen-System  der christlichen Kirchenlehre.

Totalitarismus, eine alles umfassende totale Herrschaftsstruktur, die im Gegensatz zum liberaldemokratischen Verfassungsstaat, keine nennenswerte  Grenze zwischen dem öffentlichen und privaten Bereich akzeptiert und darauf angelegt ist, die Gesamtheit des gesellschaftlichen Lebens zu erfassen und zu reglementieren. > totalitäre Diktaturen.
„ Der Totalitarismus definiert sich als die Ausweitung des Politischen auf die Gesamtheit aller Lebensbereiche. Der Staat gibt eine –rassische, faschistische, islamische, christliche usw. Idee vor, und in alle Teilbereiche, ob privat oder öffentlich, werden davon erfasst und durchdrungen.“

Universalismus, All- und Vielseitigkeit, umfassendes Wisse; Gesamtrichtung, eine Denkform, die das Universum als eine Ganzheit  erfasst und das Einzelne von dieser übergeordneten Ganzheit her zu erklären, zu verstehen, abzuleiten sucht (Platon, Aristoteles, Thomas von Aquin, Hegel)

Zen-Buddhismus, mit der Ankunft des indischen Mönchs Bodhidharma entstand um 520 v.Chr. in China der Zen - Buddhismus als chinesische Form des Buddhismus, die im 13.Jahrhundert auch in Japan eingeführt wurde. Das Zen möchte direkt zum Geist der buddhistischen Lehre vorstoßen. Im Mittelpunkt steht „ Satori“, die Erleuchtungserfahrung und Schau ins eigene wahre Wesen. Diesem Ziel dient „ Zazen“, das „ Sitzen  in Versunkenheit“, meist unter Anleitung eines Meisters (Roshi).
Vom Zen beeinflusst sind in Japan eine Reihe von Künsten wie Teezeremonie, Blumenstecken (Ikebana), Steingärten, Tuschmalerei und Bogenschießen. Wie in der  Zen –Meditation hat hier das Üben in vollkommener Hingabe und Achtsamkeit ebenfalls die Erleuchtung und damit das Freiwerden der Übenden vom Ich- bezogener Motivation zum Ziel. 

Zionismus, (vom hebräischen zion, Bezeichnung für den Tempelberg Zion in Jerusalem)
Z. bezeichnet die politisch-soziale Bewegung, die auf die Errichtung und den Ausbau eines jüdischen Nationalstaates in Palästina gerichtet ist. Die zionistische Bewegung ist im 19.Jahrhundert entstanden und war vor allem die Folge der Bedrohung jüdischer Bevölkerungsgruppen durch Antisemitismus. Das Ziel der Schaffung einer gesicherten Heimstätte für das jüdische Volk wurde mit der Gründung des Staates Israel im Jahre 1948 erreicht, doch gegenüber feindlich eingestellte arabische Nachbarstaaten auf eine harte Bewährungsprobe gestellt wird. Aufstände der palästinensischen Bevölkerung (intifada) in den von Israel besetzten Gebieten.

( Kröner: Politik Bnd.404 von Manfred G. Schmidt 1995 , Kröner Philosophie Bnd.13                     
von Prof. Dr. Georgi Schischkoff 1978 , Klett Religion: Gotteslehre 2001, Theologie und Philosophie 1999, Michel Onfray, Wir brauchen keinen Gott, Piper Sept. 2007 Schülerduden  2006)

 

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