Über die, für die Erhaltung von Demokratie und abendländischer Kultur notwendigen Aktionen zu berichten, ohne die erste wichtigste und bekannteste durchgeführte Aktion des Bürgertums, nämlich die französische Revolution aus dem Jahr 1789 zu erwähnen, wäre ein peinliches Versehen. Man könnte einen bekannten Spruch paraphrasieren: „Einer kleiner Schritt für Frankreich und ein große Schritt für die Zivilisation“. Eine Massen - Ausbildung zur freien Gesellschaft und ein beispielsloser Akt gesellschaftlicher Metamorphose, die bis heute, trotz ihrer Schattenseiten, als Meilenstein für die spätere Entwicklung der Menschheit gelten.
Nicht alles war von Anfang an geplant, gelungen und gerecht, denn Gerechtigkeit wurde gerade neu erfunden. Kollaterale Schäden begleiten nicht nur „moderne“ Kriege sondern jede Massenbewegung mit übernationaler Auswirkung. Humanisten haben kein Mekka und keinen Vatikan; stattdessen aber eine eindrucksvolle Geschichte menschlichen Treibens mit und gegen seine Natur um selbst zu verstehen und in Würde leben zu können. Ereignisse und Errungenschaften , die der gleichen Pflege bedürfen wie heilige Orte. Sich ohne unnötigen Pathos oder Vergötterung an die Protagonisten zu erinnern, ist heute mehr als angebracht. Die Grundzüge des humanen Denkens, die in Menschenrechten oder Verfassungen formuliert wurden, haben gewiss den gleichen Status verdient wie religiöse Gebote und müssen nicht verehrt sondern lediglich bewahrt werden, denn sie sind universal. Sie behalten nach wie vor ihre Neutralität gegenüber den Religionen und deshalb können sie überleben.
________Unterstützen Sie den Kampf der Opposition gegen das iranische Regime!_______
Die pseudodemokratische Wahl im Iran hat mit der Niederlage eines pseudooppositionellen Kandidaten geendet. Die aggressivsten und radikalsten Kräfte innerhalb der "Islamischen Republik" denken gar nicht daran, ihre Machtpositionen aufzugeben und haben ihre pseudodemokratische Maske nun vollends abgelegt.
Auch ein Sieg Mousavis hätte nichts am Charakter des iranischen Regimes geändert, sondern ihm nur eine etwas freundlichere Fassade geben. Aber der Sieg Ahmadi-Nejads bedeutet, dass sich jene Fraktionen des iranischen Regimes durchgesetzt haben, die auf jegliche verbale Rücksichtnahme gegenüber dem Westen und jede Zurückhaltung bei der Unterdrückung der eigenen Bevölkerung verzichten. Die letzten vier Jahre legen Zeugnis für ein aggressives Auftreten nach außen und im Inneren ab, das von der Stärkung der Pasdaran im iranischen Machtgefüge, der Organisation von Holocaust-Leugner-Konferenzen über Vernichtungsdrohungen gegen Israel bis zur Unterstützung des internationalen Terrorismus reicht.
Gerade jetzt ist es nötiger denn je, dass das Regime in Teheran mit scharfen und umfassenden politischen wie ökonomischen Sanktionen unter Druck gesetzt wird. Anstatt aber die internationalen Bemühungen um verschärfte Sanktionen zu unterstützen, die trotz aller Gesprächsangebote auch seitens der Obama-Administration weiter propagiert werden, geht man in Österreich den entgegengesetzten Weg.
Die Wirtschaftskammer plant für Ende dieses Monats ein eigenes "Iran-Seminar", um die Geschäftsbeziehungen mit der Mullah-Diktatur noch zu intensivieren. Gleichzeitig klingen die ersten Reaktionen der Europäischen Union danach, dass das Wahlergebnis anerkannt wird.
Unterstützen Sie den Kampf der säkularen, auf rechtsstaatliche Demokratie orientierten Opposition gegen das iranische Regime:
Fordern Sie die Bundesregierung dazu auf, diese Pseudowahl nicht anzuerkennen und scharfe Sanktionen gegen das Regime in die Wege zu leiten!
Beteiligen Sie sich an den Solidaritätskundgebungen der säkularen iranischen Opposition in Europa!
Verlangen Sie von der Wirtschaftskammer, dass sie ihr geplantes Iran-Seminar absagt und keine weiteren Aktivitäten setzt, die den Druck auf die Führung in Teheran unterminieren und unterschreiben Sie den offenen Brief von STOP THE BOMB
Protestveranstaltung
am 13.07. / 14.07.2010 jeweils von 12:00 bis 19:00 Uhr in Köln
Am 13. und 14. Juli 2010 lädt der Wissenschaftsrat (WR) nach Köln in den MediaPark zu einer hochkarätig besetzten Tagung zum Thema Islamische Studien in Deutschland. Eingeladen sind Persönlichkeiten wie Annette Schavan (Bundesministerin für Bildung und Forschung), Irans Ex-Präsident Mohammed Chatami, der ägyptische Religionsminister Zakzouk (al-Azhar), Großmufti Mustafa Ceric (Sarajevo), Jurist Mathias Rohe und Bülent Ucar.
Der WR setzt sich für die Einführung von theologisch orientierten Islamischen Studien an deutschen Hochschulen ein und hat Leitlinien für deren Aufbau im staatlichen System entwickelt, die er an beiden Tagen, einem Dienstag und Mittwoch, dort mit den internationalen Gästen diskutieren wird. Staatsbürgerinnen und Staatsbürger, denen die säkularen und universell-menschenrechtlichen Standards am Herzen liegen, protestieren dagegen, dass diese Grundsätze nur einem kleinen Kreis der Bevölkerung bekannt sind und dem Souverän, von dem alle Macht ausgeht, keine Möglichkeit der Erörterung und Mitsprache eingeräumt wurde. Eine solche Hinterzimmerpolitik nach dem Muster der Deutschen Islamkonferenz (DIK) lehnen wir ab.
Die in der Bundesrepublik vor etwa 140 Jahren erreichte liberale Trennung von Staat und Kirche sowie die Einführung der Zivilehe stellen ein wichtiges Fundament unserer freiheitlich demokratischen Gesellschaft dar. Der Staat als Garant dieses Verfassungsprinzips verstößt gegen seine Verpflichtung zur Neutralität, wenn er die Einführung von 'Theologien und religionsbezogenen Wissenschaften' an deutschen staatlichen Hochschulen unterstützt oder fördert. Das gilt vor allem für die theokratische Politreligion des Islam und für sein grundgesetzwidriges, 'religionsbezogenes' islamisches Recht, das Körperstrafen wie Handabhacken, Fußabhacken und Peitschenhiebe für gottgewollte und gerechte Strafen hält. Im Namen Allahs werden in mehreren Staaten der Welt auch Todesstrafen verhängt und ausgeführt. Eine der barbarischsten Strafen ist die Steinigung, die meist an Frauen vollzogen wird. Dieses religiös legitimierte Recht der Scharia, dass beispielsweise Mustafa Ceric für ewig und unveränderlich hält, diskriminiert auf Grund von Ethnie, Religion und Geschlecht. Frauen und Mädchen müssen sich unterordnen, sich verschleiern. Sie erben die Hälfte, vor Gericht gilt ihre Zeugenaussage nur 50 % von der eines Mannes.
Die Bundesrepublik Deutschland ist ein säkularer, freiheitlich demokratischer Rechtsstaat, dessen Vertreterinnen und Vertreter nicht dafür gewählt worden sind, mit hohen Würdenträgern eines theokratischen Regimes, eines diktatorischen Unrechtssystems, das Wahlen fälscht und seine freiheitsliebende Bevölkerung terrorisiert, verhaftet und ermordet, über Seelsorge und Kindererziehung zu sprechen.
Lamya Kaddor ist Deutschlands bekannteste Islamische Religionspädagogin, einer Religionspädagogik der zu vermittelnden Außenansicht auf den historisch entstandenen Koran steht sie skeptisch gegenüber: „Die Aufklärung ist für den Islam nicht übertragbar“. Einen Wissenschaftsvorbehalt auf die schariakonforme Erziehung anzuwenden hält die Vorzeigepädagogin für verzichtbar, denn eine ältere, islamische Aufklärungsleistung habe „den Weg für die europäische Aufklärung bereitet“.
Wir wollen die freiheitliche Demokratie des Grundgesetzes gegen den theokratischen politischen Islam und die verfassungswidrige Scharia verteidigen und fordern die zur Konferenz geladenen Politiker, Professoren und Journalisten dazu auf, die Veranstaltung mit uns zu boykottieren.
Wir fordern die bei der Tagung anwesenden Vertreterinnen und Vertreter der Bundesregierung dazu auf, die drohende Rechtsspaltung in Grundgesetz und Schariarecht zu verhindern. Menschen sind Staatsbürger, keine Angehörigen ethnoreligiös definierter Kollektive. Auch im Personenstands- und Familienrecht darf die Scharia in Europa nicht legalisiert werden.
One Law For All Everywhere – No Sharia Anywhere
Kommt mit uns nach Köln zum Protest! Eine Veranstaltung von Gruppen und Einzelpersonen um: Internationales Komitee gegen Steinigung und Todesstrafe, sowie: I.so.L.De Lern- und Sprachförderung
Ort: Maybachstraße Ecke Am Kümpchenshof Zeit: Dienstag 13. Juli und Mittwoch 14. Juli 2010, 12:00 bis 19:00 Uhr
Wir protestieren gegen das für den 23. und 24. Juni in Wien geplante Iran-Seminar der WKO, das dem Ausbau der Handelsbeziehungen mit dem Regime in Teheran dienen soll. Wie schon mit ihrer "Iran-Erkundungsreise" Ende April setzt die WKO damit ein falsches Zeichen.
Mit einem Regime, das seit 30 Jahren die eigene Bevölkerung unterdrückt, Zehntausende Oppositionelle ermodert und Millionen ins Exil getrieben hat, Homosexuelle hinrichtet, Frauen terrorisiert, Israel mit der Vernichtung droht und Konferenzen zur Holocaustleugnung veranstaltet, kann es kein business as usual geben. Zu glauben, selbst noch mit einem Staat normale Beziehungen pflegen zu können, der die Einnahmen aus dem Außenhandel zur Finanzierung des internationalen Terrorismus und für nukleare Aufrüstung verwendet, die für den gesamten Westen eine Gefahr darstellt, ist sowohl politisch als auch ökonomisch kurzsichtig. Ganz im Gegenteil würde es auch in der Verantwortung der österreichischen Wirtschaft und des Staates liegen, dem Regime in Teheran durch konsequente Sanktionen seine Grenzen aufzuzeigen und auch jenseits der bestehenden Sanktionsbeschlüsse von Geschäften mit dem Iran Abstand zu nehmen.
Wir fordern die Wirtschaftskammer auf, ihr Iran-Seminar abzusagen und keine weiteren Aktivitäten zu setzen, die den Druck auf die Führung in Teheran unterminieren. Wir verlangen von der Politik, sich an den internationalen Bemühungen um verschärfte Sanktionen gegen das iranische Regime zu beteiligen.
(Die Unterschriften werden auf unserer Webseite veröffentlicht)
Pressekonferenz im Doppeldecker der säkularen Buskampagne.
Freitag 5. Juni 12h auf dem Kay-und-Lore-Lorentz-Platz
Nach seiner Abfahrt aus Berlin, über die Ostsee, Hamburg, Bremen, Münster und das Ruhrgebiet trifft der Bus am Freitag, den 5. Juni in Düsseldorf ein.
Dort wird er von der ersten Sahne Düsseldorfer Kabarettkunst begrüßt, die sich am Bus versammelt um sich gemeinsam das gesellschaftlich relevante Thema „Gott und Religion“ liebevoll anzunehmen...So geben sich: Christian Ehring, Ensemblemitglied und künstlerischer Leiter des Kom(m)ödchens, Martin Mayer-Bode, Solokabarettist, Regisseur und Autor zahlreicher bekannter satirischer TV- und Bühnenformate, sowie der Düsseldorfer Stunksitzung, Jens Neutag, Solokabarettist und am Bus unser Moderator, HG Butzko, der freie Radikale des deutschen Kabaretts, zwischen 13h und 14h die Bustürklinke in die Hand. Zur Konferenz um 12h werden außer den Kabarettisten einige prominente Vertreter der säkularen, humanistischen Szene als Ansprechpartner anwesend sein: Carsten Frerk, Politologe, Autor und Journalist. Agenturleiter des Humanistischen Pressedienstes www.hpd.de, Autor des Buches „Finanzen und Vermögen der Kirchen in Deutschland“, Kurator der www.Giordano-Bruno-Stiftung.de, Univ.-Prof. Dr. Dieter Birnbacher, Philosoph, Schwerpunkt Ethik, Mitglied zahlreicher Ethikkommissionen, Beirat der Giordano-Bruno-Stiftung, Rainer Ponitka, NRW Landessprecher des Internationalen Bund der Konfessionslosen und Atheisten, IBKA, und viele Vertreter und Initiatoren der www.Buskampagne.de.
Außerdem bricht der Bus regelmäßig zu Stadtrundfahrten mit säkularem Hintergrund auf, kehrt aber immer wieder zu seiner „Haltestelle“ auf dem Kay-und-Lore-Lorentz-Platz zurück, wo sich ein Büchertisch, ein Informationsstand und eine musikalische Untermalung durch den Düsseldorfer Pianisten Hilmar Fries befinden.
Das Metropol Kino zeigt extra zu diesem Anlass noch einmal den Film „Religulous“ http://www.youtube.com/watch?v=ebSLzbb5-Es
Und um 19h wird im Salon des Amateurs in der Kunsthalle der Film „Die haßerfüllten Augen des Herrn Deschner“, 70min. 1998 von Ricarda Hinz gezeigt.
Ein Portrait des schärfsten deutschen Religionskritikers, Karlheinz Deschner,
der soeben seine „Kriminalgeschichte des Christentums“ in 10 Bänden, Rowohlt-Verlag, vollendet hat.
http://www.youtube.com/watch?v=7GuVff9timQ&feature=PlayList&p=C4AA85ABFCB11764&index=0&playnext=1
Es würde uns sehr freuen, sie zur Pressekonferenz um 12h im Bus begrüßen zu dürfen,
für Rückfragen stehe ich Ihnen jederzeit und gerne unter 0171.9321550 zur Verfügung
mit freundlichen Grüßen
Ricarda Hinz
Kommunikationsdesignerin,
Beirat der Giordano-Bruno-Stiftung.
Am heutigen Nachmittag ging die zweitägige “[1] Kritische Islamkonferenz” in Köln zu Ende. Nach teils lebhaften Diskussionen einigten sich die rund 200 Teilnehmer auf eine gemeinsame Abschlusserklärung, die den politischen Entscheidungsträgern in Deutschland vorgelegt werden soll. Wir dokumentieren nachfolgend die Erklärung im Wortlaut.
Die Kritische Islamkonferenz geht vom Recht eines jeden Menschen aus, sein Leben individuell zu gestalten. Eine Gesellschaft, die sich „frei“ und „demokratisch“ nennt, muss dem Rechnung tragen, indem sie Rahmenbedingungen herstellt, die Emanzipation fördern. Folglich kritisieren wir die Initiativen von Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble und anderer deutscher Politiker, die eine verbesserte Integration von Zuwanderern durch eine Stärkung der „religiösen Identität“ zu erreichen versuchen. Hierdurch wird Individuen eine Gruppenidentität zugeschrieben, was Emanzipation nicht fördert, sondern erschwert.
In öffentlichen Stellungnahmen wird der Islam häufig als friedliebende und tolerante Religion schöngeredet. Wenn Gewalttaten, vom dschihadistischen Terroranschlag bis zum „Ehrenmord“, im Namen des lslam verübt werden, ist schnell von einem „Missbrauch“ der Religion die Rede. Unterzieht man die Glaubensgrundlagen des Islam (Koran, Sunna, Scharia) jedoch einer eingehenden kritischen Betrachtung, zeigt sich, dass die Gewalt im Namen des Islam eine tragende religiöse Grundlage besitzt und keineswegs auf einer „Verfälschung“ beruht. Der Islam entpuppt sich als Politreligion mit Doppelgesicht, eine religiös überhöhte, vormoderne Vorschriftenlehre, die sämtliche gesellschaftlichen Bereiche zu regulieren beansprucht und die der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen entgegensteht.
Daher ist es nicht nachvollziehbar, auf welche Weise Schäubles „Deutsche Islamkonferenz“ zu einem „besseren Miteinander“ führen sollte. Indem der Innenminister, um Integrationsprobleme zu lösen, mit Islamvertretern konferiert und ihnen Anerkennung und Privilegien in Aussicht stellt, betreibt er faktisch ein verdecktes Missionsprogramm: Auf diese Weise nämlich werden Migranten regelrecht dazu gezwungen, sich über das Merkmal „Religionszugehörigkeit“ zu definieren, selbst dann, wenn sie ihrer Herkunftsreligion ursprünglich eher gleichgültig oder vielleicht sogar ablehnend gegenüberstanden. Wenn sich Zuwanderer in Deutschland heute stärker als in der Vergangenheit als „Muslime“ verstehen und „westliche Werte“ ablehnen, so ist dies auch ein „Erfolg“ der „Deutschen Islamkonferenz“.
Ohnehin erinnert Schäubles Strategie, ausgerechnet den konservativen Islamverbänden eine bedeutende Rolle bei der Integration zuzuweisen, an einen Schildbürgerstreich: Schließlich sind es doch gerade diese Verbände, die echte Integration verhindern wollen! So üben sie massiven Druck dahingehend aus, dass muslimische Frauen unter keinen Umständen nicht-muslimische Männer heiraten. Die Verschleierung der Frau dient in diesem Zusammenhang als wirksames Regulierungsinstrument des Heiratsmarktes. Umgekehrt sind Heiraten zwischen muslimischen Männern und nicht-muslimischen Frauen ausdrücklich erlaubt, denn in der patriarchalen Logik des Islam hat sich die Frau dem Mann zu unterwerfen, gerade auch in religiöser Hinsicht. Kinder erben die Religion des Vaters. Echte Integration sieht anders aus!
Im Sinne der Verteidigung einer fortschrittlich-emanzipatorischen Zukunftsperspektive halten wir es für notwendig, die islamische Herrschaftskultur in aller Entschiedenheit zu kritisieren. Wir rufen die Öffentlichkeit dazu auf, folgende Forderungen und Vorschläge zu unterstützen: § 1: Integration kann nicht durch Förderung des Islam gelingen
1. Integration ist ein individueller Prozess, sie muss dementsprechend individuell gefördert werden: Die Ausstattung von Islamvereinen mit Privilegien entsprechend den christlichen Kirchen fördert keine Integration.
2. Keine verdeckte Islamisierung unter dem Deckmantel der Förderung von Integration: Migranten dürfen nicht einfach der in ihrem Herkunftsland vorherrschenden Religion zugerechnet und den betreffenden Religionsgesellschaften zugewiesen werden.
3. Die große Gruppe der nicht religiösen Einwanderer muss von Politik und Medien wahrgenommen werden und eine angemessene Vertretung erhalten. § 2: Ziel ist eine säkulare Gesellschaft
1. Integration setzt Gemeinsamkeit voraus: Die staatliche Schule muss ein solcher Ort der Gemeinsamkeit werden und darf nicht nach den Vorgaben der Religionsgemeinschaften organisiert werden.
2. Die Abmeldung vom Biologie-, Sexualkunde-, Musik- oder Sportunterricht aus religiösen Gründen ist Ausdruck einer bildungs- und demokratiefeindlichen Einstellung und deshalb nicht zu dulden.
3. Wir fordern die kopftuchfreie Schule, um die Entwicklung von Mädchen und jungen Frauen im Sinne einer freien Selbstbestimmung jenseits patriarchaler Normen zu unterstützen.
4. Anstatt flächendeckend einen bekenntnisorientierten Islamunterricht einzuführen, ist ein neues Schulfach „Religions- und Weltanschauungskunde“ angezeigt, in dem die Herwachsenden neutral und sachlich über die Grundinhalte der Religionen sowie der philosophisch-humanistischen Religionskritik und der säkularen Ethik informiert und unterrichtet werden. § 3: Die islamische Herrschaftskultur muss kritisiert werden
1. Steinigungen, Ehrenmorde, weibliche Genitalverstümmelung, Verfolgung von Homosexuellen oder Zwangsverheiratungen sind nicht Ausdruck einer „anderen“ Kultur, sondern Verbrechen, die als solche benannt und unterbunden werden müssen.
2. Patriarchale Vorstellungen und Verhaltensweisen müssen unabhängig davon, in welcher Gemeinschaft sie auftreten, zurückgedrängt werden.
3. Antisemitismus ist auch in islamischen Communities nicht hinnehmbar.
4. Die Freiheit der Meinungsäußerung, der Kunst und Wissenschaft ist die unverzichtbare Grundlage einer modernen, offenen Gesellschaft und darf nicht aus Rücksicht auf religiöse Denkverbote beschnitten werden.
5. Kritik ist in einer freien Gesellschaft unabdingbar: Sachlich begründete Kritik darf nicht als „rassistisch“, „fremdenfeindlich“ oder „islamophob“ diffamiert werden. Fremdenfeindlichkeit ist ein Grundübel, das wir bekämpfen müssen, doch sollte uns das nicht von Kritik an menschenverachtenden Ideen und Praktiken im islamischen Kontext abhalten.
6. Wir fordern rechtsstaatlichen Schutz und finanzielle Unterstützung für bedrohte Islamkritiker/innen wie Ayaan Hirsi Ali, Kurt Westergaard, Mina Ahadi und viele andere. § 4: Weltanschauungsfreiheit muss Maßstab für politische Entscheidungen sein
1. In den allerwenigsten islamischen Ländern ist Weltanschauungsfreiheit garantiert. Menschen, die sich von ihrem Glauben lösen, sind vielfachen Repressionen und Gefährdungen ausgesetzt. Deshalb muss Oppositionellen, islamgeschädigten und glaubensabtrünnigen Zuwanderern, die in ihren Herkunftsländern (etwa dem Iran) im Falle einer Rückkehr von schweren Strafen, Folter und Hinrichtung bedroht sind, politisches Asyl gewährt werden! Es ist ein bislang in der Öffentlichkeit noch nicht genügend wahrgenommener Skandal, dass Islamisten in Deutschland Bleiberecht genießen, während fortschrittliche Ex-Muslime von Abschiebung bedroht sind.
2. Wir fordern die Vertreter des deutschen Staates dazu auf, sich auf internationaler Ebene für die Einführung und Einhaltung der Menschenrechte in den Ländern des islamischen Herrschaftsraumes einzusetzen und gegen Ehrenmorde, weibliche Genitalverstümmelung, Steinigungen, Hinrichtungen, Folterungen sowie andere unmenschliche Praktiken wirksam einzuschreiten. Politische und wirtschaftliche Abkommen müssen explizit die Einhaltung menschenrechtlicher Regelungen zur Voraussetzung haben.
3. Herrschaftsregime, Organisationen und Unternehmen, die sich an der Scharia orientieren, dem islamischen Terrorismus zuarbeiten oder die Vernichtung Israels anstreben, dürfen keine Fördergelder mehr erhalten. Die „Kuscheldiplomatie“ mit Vertretern theokratischer Systeme muss beendet werden, stattdessen sind Kontakte zur säkular-demokratischen Opposition in den „muslimischen Ländern“ herzustellen und auszubauen.
Kampagne zur Änderung der Feiertagsgesetzgebung | 25.02.2009
Evolutionstag statt Christi Himmelfahrt!
Vor 200 Jahren wurde Charles Darwin geboren, vor 150 Jahren erschien sein Buch „Über die Entstehung der Arten“, das den Beginn der modernen Evolutionstheorie markiert. Diese mittlerweile durch unzählige Fakten gestützte Theorie hat unser Weltbild revolutioniert. Letztlich sind wir erst seit der Formulierung der Evolutionstheorie in der Lage, uns in dieser Welt zu verorten. Darwins Erkenntnisse helfen uns zu verstehen, wer wir sind und woher wir stammen.
Das Darwin-Jahr 2009 bietet einen hervorragenden Anlass, um den enormen Erkenntnisgewinn, der mit der Entwicklung der Evolutionstheorie verbunden war und ist, in stärkerem Maße gesellschaftlich zu verankern. Eine Möglichkeit hierfür ist die Einrichtung eines offiziellen Feiertags, an dem wir der Tatsache gedenken, dass wir allesamt „Kinder der Evolution“ sind – hervorgegangen aus einem ziellosen, immer wieder von Massenaussterben begleiteten und doch ununterbrochenen Staffellauf des Lebens, der von den ersten einzelligen Organismen der Urerde bis zu uns führte.
Am „Evolutionstag“ soll gefeiert werden, dass wir endlich den kindlichen Narzissmus überwunden haben, der uns dazu verleitete, unsere Art als „Krone der Schöpfung“ zu betrachten. Schließlich wissen wir heute, dass wir nur eine von Millionen Lebensformen auf diesem Staubkorn im Weltall sind. Und so stolz wir auch immer auf unsere „kulturellen Leistungen“ sein mögen, im Grunde sind wir kaum mehr als die „Neandertaler von morgen“.
Da nicht zu erwarten ist, dass die gesetzgebenden Länder den „Evolutionstag“ als zusätzlichen Feiertag einführen werden, bietet sich die offizielle Umbenennung eines bereits bestehenden christlichen Feiertags an. Der dafür am besten geeignete Kandidat ist unseres Erachtens „Christi Himmelfahrt“. Hierfür sprechen folgende Gründe:
1. „Christi Himmelfahrt“ ist einer der neun bundeseinheitlich geltenden Feiertage. Der an seine Stelle tretende „Evolutionstag“ könnte somit ebenfalls bundesweit gefeiert werden.
2. An „Christi Himmelfahrt“ unternehmen heute viele Familien Ausflüge in die Natur. Angemessener kann ein „Evolutionstag“ kaum begangen werden!
3. Die Mehrheit der in Deutschland lebenden Christen glaubt nicht mehr an das Glaubensdogma der leiblichen Auffahrt Jesu in den sogenannten „Himmel“. Es bietet sich daher an, an die Stelle eines überkommenen Mythos, an den nur noch eine verschwindende Minderheit zu glauben vermag, einen Gedenktag zu setzen, der von der Mehrheit der hier lebenden Menschen nachvollzogen werden kann.
4. Es gibt in Deutschland mittlerweile mehr konfessionsfreie Menschen als Katholiken oder Protestanten. Auf das konfessionsfreie Drittel der Gesellschaft müsste aus Fairnessgründen auch ein Drittel der gesetzlichen Feiertage zugeschnitten sein. Davon sind wir jedoch noch meilenweit entfernt! Die Umbenennung von „Christi Himmelfahrt“ in „Evolutionstag“ wäre ein erstes Anzeichen dafür, dass dieser Staat in seiner Feierkultur nicht nur gläubige Christen respektiert, sondern auch die vielen Millionen Bundesbürger, die eine dezidiert säkulare Weltsicht vertreten. Wir fordern deshalb den Bundesrat und die zuständigen Landespolitiker dazu auf, die gesetzliche Umbenennung von „Christi Himmelfahrt“ in „Evolutionstag“ in die Wege zu leiten!
Wenn Sie die Petition unterschreiben oder den gegenwärtigen Stand der Unterschriftenaktion betrachten möchten, benutzen Sie bitte folgenden Link http://giordano-bruno-stiftung.org/p_eday/petitionbook.php
(Der obige Petitionstext wurde von Michael Schmidt-Salomon im Auftrag der Giordano Bruno Stiftung verfasst. Start der Kampagne: Aschermittwoch 2009)
Das Entfernen zweier Israelflaggen wurde zum schwarzem Tag für die Meinungsfreiheit und den Rechtstaat
Am 10.01.2009 fand in Duisburg unter dem Eindruck des Israel- Hamas Krieges, eine der größten antisemitischen Aufmärsche seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs statt. Nach Polizeiangaben nahmen rund 10.000, zumeist türkischstämmige Demonstranten an dem Aufmarsch teil. Während der, vom Verband „Milli Görus“ (vom Verfassungsschutz als fundamental islamistisch eingestuft), (RP.16.01.09) organisierten Demonstration gegen Israel, kam es zu Ausschreitungen gegen ein Wohnhaus in der Duisburger Innenstadt. Islamistische Antisemiten und Rassisten warfen unter Alluah Akkbar Gegröle, Steine und Gegenstände auf zwei Flaggen mit dem Davidstern im Dritten Stock eines Miethauses. Anstatt die Gewalttäter von der Menge zu isolieren, drang die Polizei gewaltsam in eine Wohnung ein und entfernte die Israel-Flaggen. Nach offiziellen Angaben, um eine weitere Eskalationen zu vermeiden. Der islamistische Mob applaudierte der Polizei für ihren „Kniefall“ und brüllte in Sprechchören ihre ungefilterten Hassparolen heraus: “Alluah Akkbar, Tod Israel und Tod den Juden.“ Diese gespenstische Szenerie erinnerte an die Progrommstimmung gegen die jüdische Bevölkerung im Dritten Reich durch die faschistische SA. Soweit der Sachverhalt in Duisburg, am 10.01.09.
Diese von Hass erfüllten Denunziationen religiös radikalisierter Migranten, sind keine durch das verfasssungsmäßig, garantierte Demonstrationsrecht legitimierten Proteste. Es ist vielmehr die Manifestation einer religiös-totalitären Gesinnung, islamo- faschistischer Kreise, unter dem Deckmantel der Multikulti-Toleranz, welche hier an der Oberfläche sichtbar wurden. Und das ausgerechnet in einem Land, das unter dem Eindruck der nationalsozialistischen Vergangenheit und dem Jahrtausend-VerbrechenHolocaust, mit einer besonders „ politisch korrekten“ Zivilgesellschaft“ aufwartet.Einer Zivilgesellschaft, welche bei jedem Neonaziaufmarsch vorbildlich: „WehretdenAnfängen“ skandiert und sich die Massen des gesamten linken Spektrums zum Gegenschlag mobilisieren. Man sei nur an die Gegendemonstration, gegen den von der Vereinigung „ Pro Köln“ im September 2008 in Köln initiierten, „Internationalen Anti-Islamisierungs Kongress“ erinnert. Damals protestierten 15.000 Anhänger der „political Correctness“, organisiert von zumeist linken Parteien und Organisationen, gegen 50 rechte Gesinnungstäter. Wenn aber unter dem Deckmantel der Toleranz und Demonstrationsfreiheit, Judenhasser muslimischer Provenienz ihre verfassungsfeindlichen Parolen in weit größerem Ausmaß auf den Straßen zum Besten geben, geht die „Zivilgesellschaft“ feige auf Tauchstation um nicht als „islamophop“ oder gar „ ausländerfeindlich“ abgestempelt zu werden. Diese doppelten moralischen Standards einer selbstgerechten Zivilgesellschaft lassen unerträgliche Vorfälle wie jüngst in Duisburg geschehen, erst entstehen.
Angesichts des absolut inakzeptablen Verhaltens seitens der Polizei und der politisch Verantwortlichen, am 10.01.2009 in Duisburg vor den antisemitischen Nötigungen der Straße einzuknicken und die Meinungsfreiheit zu beschneiden, wurde eine Woche später wieder demonstriert: „Für das Existenzrecht Israels, der Meinungsfreiheit und gegen antisemitische Hetze islamistischer Holocaustleugner“!
Report Mainz - offener Antisemitismus bei pro Hamas Demo in Duisburg
27. Januar 2009 — Report Mainz - offener Judenhass bei pro Hamas Demo in Duisburg. Islamische Nazis auf deutschen Straßen. Hintergründe zum Veranstalter der Demo des vom Verfassungsschutz beobachteten Vereins HDR (Organisation für Würde und Rechte des Menschen e.V.).
Anti-Islamisierungs-Kongress 19-21 September 2008 Köln
Zwischen den Fronten von Antifa, Multikulti-Illusionisten und der Xenophoben Internationalen um Pro-Köln, demonstrierte eine „Dritte Kraft“, für eine emanzipatorische Islamkritik und für das Recht auf Meinungsfreiheit.
Recht auf Meinungsfreiheit? Von Martin Bewerunge, RP vom 22. 09. 08
Man muß kein Sympathisant des Vereins „Pro Köln“ sein, um festzustellen, das es Aufgabe der Polizei ist, auch dessen Recht auf Meinungs-und Versammlungsfreiheit zu schützen. Hatten die Sicherheitskräfte etwa das Gewaltpotential der linksautonomen Szene unterschätz? Oder handelt es sich gar um eine „rheinische Lösung“ sich des unerwünschten Auftritts zu entledigen?
Solche Fragen bleiben und damit ein schaler Nachgeschmack nicht nur bei Staatsrechtlern. Der Verein „Pro Köln“ wird die Entscheidung juristisch anfechten und das womöglich mit Aussicht auf Erfolg. Und er wird seine populistischen Forderungen weiterverbreiten. Die Politiker, die gestern einen „Sieg der Zivilgesellschaft über die Rechtsextremisten“ bejubeln, haben sich zu früh gefreut.“
Grüne und andere Parteien haben das Thema Islam zu lange ignoriert, sagt der Publizist Günter Wallraff, der den Streit über den Moscheebau in Köln kritisch begleitet in einem Interview der TAZ vom 22.09.08.
TAZ: „Der Moscheebau spaltet Köln. Sind Kritiker und Befürworter der Moschee nun wieder enger zusammengerückt?
Wallraff: „Das glaube ich weniger. Ich hoffe aber, dass es möglich ist, genauso einig zu demonstrieren, wenn im Namen des Islam Menschenrechtsverletzungen begangen werden, wenn etwa Kinder in Koranschulen indoktriniert werden. Auch die Linke legt sich hier allzu oft eine falsche Zurückhaltung auf.
TAZ: „Inwiefern?
Wallraff: „ Der Fehler war, diese Thematik Rassisten und Ausländerhassern wie „Pro-Köln“ zu überlassen. Vertreter der Grünen und anderen Parteien haben die Intoleranz des Islam ignoriert – oft aus falsch verstandener Toleranz.“
Fazit VAF: Die Antifa Kommandos und Multikulti-Illusionisten produzieren Märtyrer und falsche Fronten: Der Garant der Demonstrationsfreiheit ist heute die Polizei, nicht jene, die das Aushebeln der Freiheitsrechte anderer zu gerechtfertigtem Wiederstand verklären.
Unter diesem Motto steht diese Protestveranstaltung vom „Zentralrat der Ex-Muslime“, dem „Verein für Aufklärung und Freiheit“ und des „Internationalen Komitees gegen Steinigung und Todesstrafe“.
Warum?
Morgen, am 08.03.09 wird weltweit der Internationale Frauentag begangen. Wir sind der Meinung, dass aufgrund der Bemühungen um Verständnis und Toleranz für den Islam die islamischen Verletzungen der Frauenrechte praktisch nicht beachtet und diskutiert werden. Toleranz darf nicht mit der Preisgabe von Menschenrechten und Meinungsfreiheit erkauft werden. Islamische Verbände erklären immer wieder ihre Konformität mit dem Grundgesetz. Das ist falsch: http://europenews.dk/de/node/2635:
Kristina Köhler, die beim Innenausschuss der Bundesregierung für Islam, Integration und Extremismus zuständig ist, sagte der „F.A.Z.“, der „Koordinierungsrat der Muslime“ habe zunächst den Erklärungen der Arbeitsgruppen zugestimmt. „Inzwischen hat er allerdings seine Zustimmung zu einigen Punkten wieder zurückgezogen: zum Beispiel die Passage zum Thema Wertekonsens, die besagt, dass die hier lebenden Muslime sich auf die demokratisch-freiheitliche Ordnung verpflichten müssen. Zurückgezogen wurde auch die Zustimmung zur Passage, die den Islamismus als Gefahr bezeichnet.“
Eine freie Gesellschaft kann es nur mit absoluter Selbstbestimmung der Frau geben. Wenn Frauen sich verhüllen müssen, sei es durch direkten Zwang, oder indirekt durch Gruppenzwang, wenn jetzt immer häufiger auch schon neunjährige Mädchen „freiwillig“ das Kopftuch tragen, wenn Zwangsheirat und Ehrenmorde als kulturelle Eigenart abgetan werden, dann lassen wir inmitten unserer Gesellschaft die Frauen im Stich, die sich aus dem System von Bevormundung und Unterdrückung befreien wollen. Dann ist das eben nicht mehr die freie Gesellschaft die wir kennen und wollen, sondern eine offen gezeigte und von uns tolerierte Parallelgesellschaft.
Die Unterdrückung der Frau hat im Islam leider System.Alle Regeln und Vorschriften, vom Verhüllungszwang, über Kinderheirat und Züchtigung bis hin zur Steinigung bei Ehebruch, gehen direkt auf Mohammed und den Koran bzw. die Hadithen zurück. In zahlreichen Suren wird das Weibliche als das `Böse` schlechthin verteufelt (s. auch Schwulen- und Lesbenfeindlichkeit mit Hinrichtungen im Iran). Diese menschenverachtenden Vorschriften auf dem Boden des Grundgesetzes unter dem Vorwand der Religionsfreiheit zuzulassen, bedeutet nichts anderes als die Aufhebung des Schutzes des Grundgesetzes und Preisgabe der muslimischen Frau an ein archaisches Patriarchat. Der Islam ist heute eine offensive politische Bewegung.
Wir sind dabei, 100 Jahre Kampf für Frauenrechte unter dem Deckmantel der Religionsfreiheit aufzugeben.
Wir fordern
daher von den muslimischen Gemeinschaften, dem Gesetzgeber, den Gerichten, den Lehrern, den Kultusministerien und der Gesellschaft insgesamt:
VÖLLIGE AKZEPTANZ UND ANWENDUNG DES ART. 3 GRUNDGESETZ (GLEICHBERECHTIGUNG VON FRAU UND MANN)
KOPFTUCHVERBOT AN STAATLICHEN SCHULEN
KEINE ABMELDUNG VOM SPORT- ODER SCHWIMMUNTERRICHT ODER KLASSENFAHRTEN
KEINE VERHARMLOSUNG DES KINDER-KOPFTUCHES UNTER DEM VORWAND DER RELIGIONSFREIHEIT
KEINE ZUSAMMENARBEIT MIT ISLAMISTISCHEN VERBÄNDEN
DIE AUSNAHMEREGELUNG VON POLYGAMISCHER EHEN IM KRANKENKASSENRECHT IST STRIKT ABZULEHNEN
Stichwort „Kopftuch“: in aller Regel ist es mit dem Kopftuch alleine nicht getan: zum Kopftuch gehört eine „Ganzkörperverhüllung“, Arme und Beine müssen komplett verhüllt sein. Sport und Schwimmen sind bei diesen Kleidervorschriften praktisch unmöglich. Die Frau wird damit religiösen Vorschriften oder aber auch einfach dem Willen ihres Mannes unterworfen. ( Frau = Eigentum des Mannes). Für Männer hingegen existieren überhaupt keine Kleidervorschriften.
Konsequenterweise ist z.B. in Saudi-Arabien den Frauen jeglicher Sport verboten, im Iran sind Frauen nur solche Sportarten erlaubt, bei denen die Kleidervorschriften eingehalten werden können. Zwei Drittel der Frauen in Saudi-Arabien leiden daher an Fettleibigkeit.
nach Sure 4, Vers 34 dürfen Männer ihre Ehefrauen schlagen
nach Sure 4, Vers 11 erben Frauen nur die Hälfte des männlichen Anteils
nach Sure 4, Vers 2 dürfen Männer 4 Frauen oder Sklavinnen haben
nach dem Beispiel Mohammeds heiraten in manchen islamischen Ländern 40-jährige Männer 10-jährige Mädchen, mit nachfolg. Geschlechtsverkehr
nach Sure 2, Vers 229 ist einem Mann die zweimalige Entlassung derselben Frau erlaubt, wobei er einmal das Recht hat, sie wieder zurückzunehmen.
In einigen islamischen Ländern (Iran, Somalia, Sudan) ist die Steinigung bei Ehebruch immer noch üblich. Meist wird jedoch nur die Frau gesteinigt. Dabei kann es sich in Einzelfällen sogar um vergewaltigte Frauen handeln. Aber man beschuldigt sie dann, die Männer gereizt zu haben. Die Steinigung ist dabei so zu handhaben, dass es nicht zu schnell geht, es soll schmerzhaft sein.
Bücher: M. Ahadi: „Ich habe abgeschworen“, Heyne Verlag
Hartmut Krauss: „Islam, Islamismus, muslimische Gegengesellschaft“, HintergrundVerlag
Schmidt-Salomon: „ Manifest des Evolutionären Humanismus“ Alibiri Verlag
Necla Kelek: “Die fremde Braut“ Alibri Verlag
Ali Dashti: „23 Jahre - Die Karriere des Propheten Muhammad“ Alibri Verlag
Ayaan Hirsi Ali: „Ich klage an“ Alibri Verlag
Burka Action auf der 29. Bundesdelegiertenkonferenz in Dortmunder Westfalenhalle am 24.1.2009 bei den Grünen
Ein loser Verbund von barrierefreien Denkern (VAF) fand sich am letzten Sonntag im Anschluss an die Bochum-Demo in Dortmund bei der Bundesdelegiertenkonferenz ein, um den Grünen ein paar Denkvitamine zu verabreichen. Das die grünen Politiker bei der Islamisierung Deutschlands eine wichtige Rolle spielen, sieht man auch daran, wie häufig und positiv die Grünen auf der Web-Site der Milli Görüs zitiert werden (hier) http://www.igmg.de/nachrichten/artikel/grune-fordern-turkisch-als-fremdsprache.html
und (hier) (http://www.igmg.de/nachrichten/artikel/grune-offen-fur-kopftuch-im-polizeidienst.html
und (hier) ( http://www.igmg.de/nachrichten/artikel/grune-fordern-islamkonferenz-in-nrw.html).
Unsere überraschende Erscheinung direkt vor dem Podium sorgte für Unruhe und leichte Konsternation unter den Politik treibenden Grünen. Nachdem wir von Claudia Roth höflich nach draußen gebeten wurden (uns rauszuschmeißen, musste eine schwer zerreißende Entscheidung für diejenigen sein,die vor noch ca. Dreijahrzenten selber
rebelliert haben),entbrannten im Foyer heiße Diskussionen. Überraschenderweise erhielten wir aus den Reihen der Grünen einige Rückendeckung. Das Thema Islamisierung wird bei den Grünen wohl doch unterschiedlich wahrgenommen. So entfachten wir zumindest eine Diskussion auch ohne uns, und wir waren plötzlich nur noch Statisten in einem kreativen Durcheinander. Wir hatten wohl in ein Wespennest gestoßen und dabei vielleicht eine schwärende Wunde aufgebrochen. Denn Islamisierung wird offensichtlich als ein schleichender, leiser Prozess von immer mehr Menschen wahrgenommen, und die Grünen sind da keine Ausnahme.Ob dieses unbequeme Problem von den Grünen weiter tabuisiert werden kann, darf bezweifelt werden.
Emanzipatorische Islamkritik contra rechtspopulistische Fremdenfeindlichkeit und reaktionäre Islamverteidigung
Wie bereits im September vergangenen Jahres wird auch diesmal in Köln erneut ein ebenso paradoxes wie beschämendes Spektakel aufgeführt: Rechtsradikale Kräfte missbrauchen das gesellschaftspolitisch bedeutsame Islam-Thema in demagogischer Weise als Werbemittel für ihren Kommunalwahlkampf. Dabei geht es diesen Kräften um Pro-Köln, Pro-NRW etc. nicht etwa darum, die menschenrechtswidrigen, antidemokratischen und reaktionär-patriarchalischen Grundinhalte und Praktiken des Islam anzuprangern, sondern darum, Einwanderer aus der Türkei, dem Iran und arabischen Ländern, darunter zahlreiche islamgeschädigte Menschen und islamkritische Oppositionelle, pauschal als „Bedrohung“ zu stigmatisieren. Anti-Islam-Propaganda dient hier zum einen als demagogischer Rauchvorhang für nationalistische Verteidigung des deutschen Stammesgebiets und zum anderen als schlichtes Instrument der populistischen Ausbeutung begründeter islamkritischer Stimmungen innerhalb der einheimischen Bevölkerung. Im Verborgenen bleibt dabei die tiefe weltanschaulich-politische Wesensverwandtschaft zwischen einheimischem Rechtskonservatismus und islamischer Orthodoxie auf den zentralen Gebieten:
autoritärer Kollektivismus reaktionär-patriarchalische Familienmoral religiöse Werteerziehung Hass auf das aufgeklärte und emanzipierte Individuum sowie die freie Vergesellschaftung mündiger Bürger
Judenfeindschaft. Worum es den Rechten um Pro Köln freilich wirklich geht, hat einer ihrer Anführer klar ausgesprochen: „Das überregionale Medieninteresse wird gewaltig sein - und mit dem Schub werden wir unmittelbar in den Vorwahlkampf für die Kommunalwahlen 2009 einsteigen“.
Gegen Pro-Köln tritt nun - wie ein auf ritualisierte Reflexe dressierter Pawlowscher Hund - eine irrlichternde Querfront angeblich „antirassistischer“ „antifaschistischer“ und „demokratischer“ Kräfte an, die in ihrer selbstgerecht-gutmenschlichen Einseitigkeit und Ignoranz kein Wort über den rassistischen, totalitären und antidemokratischen Charakter des orthodoxen Islam und seiner radikalen Anhänger verlieren. Zu diesem „Bündnis“ gehören auch als „Linke“ und „Antiimperialisten“ verkleidete Reaktionäre, die sich mit den Islamisten bis hin zu Ahmadinedschad, der Hamas und der Hisbollah verbrüdern und mit den zugewanderten muslimischen Rechtsextremisten bei anderen Gelegenheiten Seite an Seite durch die Straßen ziehen - dabei gern auch antijüdische Parolen ausrufend. Darüber hinaus wird auch diesmal dieses „Bündnis“ durch die geduldete Vielzahl krawallgeiler Polit-Hooligans und Gewalt-Junkies durchsetzt sein, denen es nicht um „Antifaschismus“, sondern schlicht um „Straßenschlachten“ geht.
Angesichts dieser Konfrontation rechtpopulistischer Demagogen und obskurer „antirassistischer“ Islamverteidiger plädieren wir für die Formierung einer alternativen fortschrittlich-demokratischen Kraft, die sich mit gleicher Vehemenz sowohl gegen den deutschen und europäischen Rechtsextremismus als auch gegen den zugewanderten islamischen Rechtsextremismus (orthodox-islamischer Traditionalismus, Islamismus, türkischer Nationalismus/Graue Wölfe) richtet. Es gilt folglich sich einerseits entschieden gegen jede Form von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit zu wenden, andererseits aber auch alle Formen reaktionär-religiöser Herrschaft zu kritisieren. Das schließt insbesondere die islamische Herrschaftskultur ein. Denn: Der Islam steht rechts!
Unterlässt man diese gleichgewichtige Doppelabgrenzung gegenüber a) dem einheimischen
Rechtsextremismus (der sich zum Teil auch mit dem Islamismus verbrüdert) und b) dem eingewanderten religiös-totalitären Rechtsextremismus, dann leistet man objektiv Schützenhilfe für die reaktionären Akteure der islamischen Herrschaftskultur.
Tatsächlich existiert bereits in Gestalt der europaweiten Organisationen der Ex-Muslime und ihrer aufklärungshumanistischen und herrschaftskritischen Unterstützer eine alternative fortschrittlich-emanzipatorische Kraft. Von ihr wurde Ende Mai letzten Jahres die 1. Kritische Islamkonferenz veranstaltet, in deren Abschlusserklärung folgendes festgestellt wurde:
„Kritik ist in einer freien Gesellschaft unabdingbar. Sachlich begründete Kritik darf nicht als „rassistisch“, „fremdenfeindlich“ oder „islamophob“ diffamiert werden. Fremdenfeindlichkeit ist ein Grundübel, das wir bekämpfen müssen, doch sollte uns das nicht von Kritik an menschenverachtenden Ideen und Praktiken im islamischen Kontext abhalten.“
Während einflussreiche Kräfte der Wirtschaft und der Politik mit den islamischen Herrschaftsträgern kollaborieren und für eine „islamkorrekte“ Berichterstattung in den Medien sorgen, um die muslimischen Geschäfts- und Handelspartner nicht zu verärgern, gibt es innerhalb der Bevölkerung eine breite Strömung, die auf der Grundlage von vielfältigen Alltagserfahrungen und einer sich verdichtenden Nachrichtenlage eine islamkritische Einstellung ausgebildet hat. Da nun die etablierte Politik islamkritische Positionen überwiegend unterdrückt, an den Rand drängt oder sogar diffamiert und keine „wählbare“ islamkritische Alternative auf fortschrittlicher Grundlage in Sicht ist, wendet sich ein Teil der politikverdrossenen Bevölkerung aus Protest den rechtspopulistischen „Anti-Islam-Kräften“ zu, ohne selbst unbedingt „rechts“ zu sein. Der Aufstieg dieses Rechtspopulismus ist deshalb zu einem guten Teil die logische Konsequenz aus der parteiübergreifenden Vorherrschaft proislamischer Tabupolitik.
Auf der anderen Seite liefert nun das Auftreten der rechtspopulistischen Anti-Islam-Kräfte wiederum das willkommene Alibi, um Islamkritik per se in die rechte Schmuddel Ecke zu stellen und sich öffentlichkeitswirksam in der eigenen proislamischen und damit angeblich „antirassistischen“ Gutmenschlichkeit zu sonnen. Nutznießer dieser Kollision rechter Anti-Islam-Propaganda und einseitig „antirassistisch“-proislamischer“ Gegenreaktion sind somit in jedem Fall die Vorreiter der islamischen Herrschaftskultur, also die Vertreter des zugewanderten muslimischen Rechtsextremismus.
Wir rufen deshalb alle fortschrittlichen einheimischen und zugewanderten Menschen auf:
Schließen Sie sich der alternativen Front gegen fremdenfeindlichen Rechtspopulismus und verlogene Islamverteidigung an! Kämpfen wir gemeinsam gegen die einheimischen und zugewanderten Rechtskräfte! Für eine freie, gerechte und solidarische Gesellschaft, in der Menschenrechtsverletzungen von keiner Seite geduldet und verharmlost werden.
Gefälschte "New York Times"-Ausgabe: Wirbel um Zukunftsmeldungen der 'Yes Men'
Eine gefälschte Ausgabe der "New York Times" hat am Mittwoch (Ortszeit) mit Datum 4. Juli 2009 und großer Schlagzeile das Ende des Irak-Kriegs vermeldet. Die täuschend echt wirkende "Sonderausgabe" der renommierten Tageszeitung berichtete auch über die Schließung des US-Gefangenenlagers Guantánamo Bay in Kuba und dass der frühere US-Präsident George W. Bush wegen Hochverrats angeklagt wurde.
Die Aktivisten- und Aktionskünstlergruppe "The Yes Men" outete sich am Mittwoch als Herausgeber des 14-seitigen Fakes. Sechs Monate lang hätten sie an dem Blatt gearbeitet und über eine Million Exemplare mit Hilfe von tausenden Freiwilligen kostenlos in New York und anderen US-Städten verteilt.
Entschuldigung von Rice
Unter anderem ist zu lesen, dass sich die frühere US-Außenministerin Condoleezza Rice für Lügen über die angeblichen Massenvernichtungswaffen im Irak entschuldigt habe. Das Blatt berichtet über eine Öl-Steuer zur Finanzierung von Umweltstudien, den Ausbau von Fahrradwegen in New York und die Einführung einer nationalen Gesundheitsvorsorge.
"Ich denke, es ist jetzt der richtige Zeitpunkt für eine Diskussion, was wir erreichen wollen", sagte "Yes Men"-Mitbegründer Igor Vamos am Mittwoch der "Albany Times Union". Der Assistenzprofessor am Rensselaer Polytechnic Institute in New York erzählte dem Blatt, er habe für die falsche "New York Times" einen Bericht über das weltweite Verbot von Massenvernichtungswaffen geschrieben.
Mitarbeit "echter" New York Times-Schreiber
Einer der Urheber des Projekts, der sich selbst als "Wilfred Sassoon" ausgab, sprach von rund 30 beteiligten Autoren. Seinen Angaben nach lieferten auch einige Mitarbeiter der echten "New York Times" Artikel ab. Von der renommierten Tageszeitung gab es zunächst nur einen knappen Kommentar: "Das ist eindeutig eine gefälschte Ausgabe der Times. Derzeit versuchen wir, mehr darüber herauszufinden", sagte Sprecherin Catherine J. Mathis.
Die "Yes Men"-Aktivisten schlossen sich Ende der 90er Jahre zusammen. Die Globalisierungskritiker gerieten vor allem durch eine gefälschte Internet-Seite der Welthandelsorganisation WTO in die Schlagzeilen. Als vermeintlich legitime WTO-Mitarbeiter wurden sie zu Konferenzen und Vorträgen eingeladen, bei denen sie satirisch Kritik übten. Ihre Aktionen wurden 2003 in dem Pseudo-Dokumentarfilm "The Yes Men" beleuchtet. (apa/red) Quelle: Online Spiegel
Die Aktionskünstler The Yes Men treiben ihr unglaubliches Spiel mit der Wahrheit am liebsten in den Zentren der ökonomischen Macht.
Die ganze Sache ist ebenso unglaublich wie kunstvoll eingefädelt. Für den 28. April 2005 luden die Veranstalter der Konferenz "Internationales Zahlungswesen" in London zu einem Vortrag von Erastus Hamm, einem Senior External Managing Consultant des multinationalen Pharmakonzerns Dow Chemical. Unter dem Schwerpunkt "Entscheidende Erfolgsfaktoren zur Kostenreduktion und Prozessoptimierung" sollte er über "vereinfachte durchgehende Kostenkontrolle in Unternehmen" sprechen. Pünktlich stand der Mann vor seinem Publikum, das aus Vertretern internationaler Banken, Investmentgruppen und namhafter Firmen bestand. Einer der Hauptsponsoren der Veranstaltung war Microsoft.
Der Redner hatte, wie bei solchen Vorträgen üblich, auf seinem Laptop eine Powerpoint-Präsentation mitgebracht, die er nun an die Wand beamte. Neben ihm stand zudem ein hohes, schlankes Gebilde. Es war verheißungsvoll mit rotem Samt verhüllt wie eine Skulptur vor ihrer feierlichen Einweihung. Zunächst aber trug Erastus Hamm vor, was er auf dem Rechner mitgebracht hatte, und gewann schnell die Aufmerksamkeit der Konferenz-Teilnehmer, da er das trockene Thema Risk, Reality, Reason: End-To-End Standards and Acceptable Risk ("Risiko, Realität, Vernunft: durchgehende Standards und annehmbares Risiko") forsch und pikant anging. Er berichtete, Dow Chemical habe eine Lösung für Risiko-Berechnungen in der Chemiebranche gefunden, nämlich das Datenbankprogramm Acceptable Risk™, inklusive eines Kalkulators. Der Logik des Marktes entsprechend sei nur mit hohem Risiko auch hoher Gewinn zu machen. Hohes Risiko jedoch heiße für Chemiekonzerne vor allem hohes Umweltrisiko, mitunter sogar tödliche Gefahr für anwohnende Menschen. Da in den westlichen Staaten die Sicherheitsanforderungen zu hoch seien, lohne sich die Investition hier kaum. Jetzt aber könne Dows Risiko-Kalkulator den geeigneten Standort für Konzerne ermitteln, an dem aus potentiellen Leichen kein finanzielles Fiasko würde, sondern gewissermaßen goldene Leichen. Er nannte sie golden skeletons . Zur Ausführung dieser These ließ er wie selbstverständlich einige Beispiele aus der Geschichte einfließen: Die Napalm-Opfer in Vietnam seien für Dow Chemicals , sagte Hamm, wie viele durch die Nazis vernichtete Juden wiewohl Leichen im Keller, dennoch goldene, also profitable Skelette.
Als letzten Höhepunkt seines Vortrags entließ Erastus Hamm seine Zuhörer mit den Worten "the only good skeleton is a gold skeleton" und enthüllte unter dem Beifall des Publikums die Figur neben ihm: Gilda, ein goldenes Skelett. Über der Brust trug sie eine Schärpe mit der Aufschrift "Dow Acceptable Risk" .
Nach dem Vortrag trat der eine oder andere Zuhörer nach vorne, überreichte eine Visitenkarte, um die versprochene kostenlose Test-Version des Programms Acceptable Risk oder auch nur den Schlüsselanhänger mit Gildas Kopf zu erhalten. Einige der Banker und Manager ließen sich sogar lächelnd mit dem Goldskelett fotografieren.
Die Ankündigungen zum Vortrag und die Hinweise auf den Redner sind längst aus allen offiziellen Seiten der Konferenz getilgt. Allein auf der Homepage Dow Ethics befinden sie sich noch im Archiv . Mit Hilfe dieser Seite, die in Aufbau und Gestaltung der echten Dow-Seite nachgeahmt ist, war es The Yes Men gelungen, sich in die Konferenz hineinzuschmuggeln. Über sie wurden die Kontakte hergestellt und über sie war eben jener Erastus Hamm alias Mike Bonanno schließlich offiziell eingeladen worden. Die Täuschung war auf ganzer Linie geglückt. Am 28. April 2005 erschien aber nicht nur wie angekündigt Herr Hamm auf der Konferenz, sondern mit ihm einige unauffällige Helfer, die Fotos machten und Hamms Vortrag auf Video festhielten.
Wenn man das Video sieht, den Vortragstext liest und die Powerpoint-Präsentation betrachtet, irritieren weniger die zynischen Wahrheiten, die der Sprecher professionell-beiläufig erwähnt, als die völlige Gleichgültigkeit der Zuhörer. Es regte sich kein Unmut. Zwar zuckten ein paar von ihnen mit den Achseln, aber die meisten zeigten sich eher belustigt von der Performance und dem goldenen Skelett. Sie reagierten, als handele es sich um ein Spielchen und als wären es bloß nette Anekdoten, die der Redner gerade erzählt hatte. TEIL 2
Zeitgenössischer Polit-Aktivismus, wie ihn Greenpeace oder Attac betreiben, hat viel vom Theater und der Aktionskunst gelernt. Vor allem Greenpeace ist für spektakuläre und atemraubende Aktionen berühmt und berüchtigt. Nicht selten setzten die Aktivisten ihr Leben aufs Spiel, um Missstände nicht nur aufzuzeigen, sondern deren schwerwiegende Bedeutung mit eben dem Einsatz des eigenen Lebens zu unterstreichen. Das ist hochmoralisch und führt bei den einen Zuschauern zu stiller Demut angesichts der eigenen Tatenlosigkeit, bei anderen wiederum zu massivem Widerspruch gegen die Anmaßung.
The Yes Men, die Ja-Sager, gehen anders vor. Auch sie leisten Performances und agieren in besonderen Situationen, aber sie belehren nicht, sondern sind geradezu übereifrig in ihrer Anpassung an die Sprache und die Bilder ihres Publikums. Die Powerpoint-Präsentation beispielsweise hatten sie aus Cliparts zusammengestellt, die Microsoft online zur Vortragszwecken bereitstellt. Wenn die Bildchen und Schlagwörter auf der Projektion reinschweben oder -flitzen, sind das ebenfalls Standardeffekte des Programms. Waren also die Übernahme der Gepflogenheiten - die Präsentationsweise, der Redestil, das Auftreten - so perfekt, dass den professionellen Zuhörern die drastischen Inhalte entgingen oder entgehen mussten?
Das an sich wäre bereits fatal, aber die Wahrheit scheint noch erschreckender zu sein: Vertreter derjenigen, die die wirtschaftliche Macht haben, um die Welt zu bewegen, scheinen nicht zu merken, wo sie welche Grenzen im Namen des Marktes überschreiten oder längst überschritten haben. Die versammelten Banker und Investoren zumindest haben die von Erastus Hamm beschworenen Leichen im Keller der Großkonzerne wohl eher als gefallene Spielfiguren in einem globalen Monopoly begriffen, denn als das, was sie sind: getötete Menschen.
Die Frage, ob und wie Kunst politisch oder Politik kunstvoll sein kann, ist im 20. Jahrhundert immer wieder gestellt worden und von den totalitären Regimes in Deutschland und Russland erschreckend klar beantwortet worden. Kunst wurde hier zum Mittel der Indoktrination, der psychologisch untermauerten Einschwörung auf die herrschende Ideologie, und zur eindringlichen Gestaltung von politischen Akten. Wenn die Distanz zum politischen Inhalt fehlt, wenn das Nachdenken der eigenen Position ausbleibt, so läuft politische Kunst immer Gefahr, einfach einer Sache zuzustimmen oder bloß moralinsauer den Zeigefinger gegen sie zu erheben. Das haben The Yes Men ausführlich bedacht und daraus eine komplizierte politische Kunststrategie aus Täuschung, Überaffirmation (übertriebener Zustimmung), Distanznahme, Dokumentation und Distribution (Verbreitung) entwickelt. Nach der Aktion während der Londoner Konferenz bleiben das treffliche Symbol Gilda sowie die Video- und Fotodokumente des Vortrags Zerrspiegel der wahnsinnigen Logik, die für die meisten von uns unsichtbar hinter verschlossenen Türen wirkt, dafür aber den Lauf der Welt maßgeblich bestimmt. Alles lässt sich auf der Homepage genau nachvollziehen. Als Spiegelbilder finden die Aktionen aber auch - das ist fast klassisch - zurück in die Kunstausstellungen. Zu den Künstlern:
The Yes Men sind Andy Bichlbaum und Mike Bonanno. Doch diese Namen sind ebenfalls Pseudonyme, die bei Bedarf geändert werden. Hinter ihnen sind die Spuren der persönlichen Biographien gelöscht. Fest steht nur, dass beide Yes Men US-Amerikaner sind. Sie kamen 2000 zusammen, nachdem sie bereits beide bei einigen politkünstlerischen Aktionen des Netz-Kunst-Kollektivs RTMARK mitgemacht hatten. Bekannt wurden The Yes Men, als sie 2003 die offizielle Homepage der WTO, der Welthandelsorganisation, so täuschend echt nachbauten, dass sie über lange Zeit immer wieder mit der echten Seite verwechselt wurde. Bald wurden die beiden weltweit zu Vorträgen über die WTO eingeladen, auf denen sie ihren Auditorien drastische Thesen unterbreiteten, ohne dafür jemals angegriffen zu werden. Die wichtigsten Themen ihrer Agenda sind Dow Chemicals und die unterlassenen Zahlungen des Konzerns an die Opfer der Bhopalkatastrophe , die WTO und ihre Zielsetzungen sowie Präsident George W. Bush, in dessen letzten Wahlkampf sie sich ebenfalls mit einer gefälschten Homepage eingemischt haben. Ein Besuch der Yes-Men-Homepage ist ein ebenso amüsanter wie trauriger Ausflug in die weite Yes-Men-Welt. Dort kann u. a. der Film über die Aktionen bis 2004 in Auszügen angesehen werden, der Store mit seinen nützlichen Angeboten besucht oder eine Spende für die zukünftigen Projekte der Künstler abgegeben werden. Denn von irgendetwas müssen die Yes Men das alles ja bezahlen.
Iranische Gottesdiktatur will Hinrichtungsterror fortsetzen. Marzie Aminzadeh und Maryam Rostampour dürfen nicht sterben!
Erneut zeigt das islamistische Herrschaftsregime im Iran sein wahres, nämlich unmenschliches und repressives Gesicht:
Die 30-jährige Marzie Aminzadeh und die 27-jährige Mariam Rostampour wurden am 5. März 2009 wegen Apostasie bzw. des Abfalls vom islamischen Glauben verhaftet und im Gefängnis zunächst drei Wochen lang schikaniert und massiv unter Druck gesetzt, bevor sie dann in Einzelzellen gesperrt und dort weiter drangsaliert wurden. Als sie vor einigen Tagen aus ihrer Isolationshaft verlegt wurden, haben sie erfahren, dass sich in dem Gefängnis weitere 600 Frauen befinden, die anlässlich der Massendemonstrationen gegen die gefälschte Präsidentschaftswahl festgenommen worden waren. Am 12. Juli 2009 wurde den beiden Frauen nun von verantwortlicher Stelle mitgeteilt, dass sie für ihr „Vergehen“ hingerichtet werden sollen.
Dieses Unrecht darf nicht geschehen! Wir fordern die deutsche Politik und die Medien dazu auf, sich für das Leben der beiden Frauen einzumischen und nicht wie in vielen Fällen zuvor, wegzuschauen und betreten zu schweigen. Das Leben von Marzie und Maryam ist genau so viel wert wie das Leben von Marwa oder von Neda! Auch wenn die Täter Muslime und die Opfer Abtrünnige vom Islam sind, müssen der deutsche Staat und die deutsche Gesellschaft Flagge zeigen. Ansonsten verspielen sie ihre politische und moralische Glaubwürdigkeit.
Die schreckliche Bedrohung des Lebens zweier Frauen, die nur ein Grundrecht in Anspruch genommen haben, zeigt das barbarische Wesen des von islamischen Religionsgelehrten diktierten Gottesstaates. Diese Regime schlägt Demonstranten zu Brei, inhaftiert sie und tötet sie. Dabei setzt sie im Namen Allahs einen massiven Unterdrückungsapparat in Bewegung und besitzt dann die Stirn, vor Islamophobie zu warnen und demagogische Ablenkungskundgebungen zu inszenieren.
Wir rufen die deutsche Bevölkerung dazu auf: Lassen sie sich nicht von den Verantwortlichen der iranischen Gottesdiktatur und ihren islamistischen Anhängern und Sympathisanten hierzulande in die Irre führen. Erheben Sie Ihre Stimme gegen die Demagogen und Ablenker und unterstützen sie unseren Kampf für das Leben von Marzie und Maryam!